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Delitzsch Brunnen auf dem Delitzscher Roßplatz soll möglicherweise umgesetzt werden
Region Delitzsch Brunnen auf dem Delitzscher Roßplatz soll möglicherweise umgesetzt werden
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13:00 10.05.2017
Seit Jahren sprudelt der Brunnen auf dem Roßplatz nicht mehr. Quelle: Foto: Thomas Steingen
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Delitzsch

Dank einer Großinvestition verfügt Delitzsch vom Nordplatz bis zum Roßplatz über eine modern ausgebaute Magistrale in Nord-Süd-Richtung durch die Stadt. Der Trinkbrunnen auf dem Roßplatz fristet dagegen ein bescheidenes Dasein, denn seit Jahren sprudelt er nicht mehr, kann seither nur als Beispiel für in Stein gemeißelte Handwerkskunst dienen. Unser Leser Siegfried Schräpler aus Beerendorf bedauert in einem Brief an die LVZ diesen Zustand und fordert auf dem Roßplatz Nacharbeiten. In diesem Zusammenhang weist er auch auf die anderen im Zuge der Umgestaltung des Platzes in den Jahren 1987 bis 1989 entstandenen Dinge hin. Besonders am Herzen liegt ihm aber, dass der Brunnen wieder instand gesetzt und betrieben wird.

Wasserhaltung ist zu teuer

Bürgermeister Thorsten Schöne (parteilos) hält das für unwahrscheinlich, denn die Stilllegung erfolgte vor Jahren aus Kostengründen. Daran habe sich bis heute nichts geändert, so Schöne. Der Aufwand, den Brunnen mit Trinkwasser in entsprechenden Qualität zu betreiben, sei im Vergleich zur Nutzung unverhältnismäßig, so der Bürgermeister. Generell seien die Wasserhaltungskosten zu hoch. Etwa 10 000 Euro jährlich seien dafür nötig. Von Vandalismusschäden ganz zu schweigen. „Deshalb prüfen wir derzeit Varianten, wo der Brunnen an anderer Stelle in der Stadt bessere Dienste leisten kann.“ Dann allerdings nicht als Trinkbrunnen. Gesucht wird ein Standort, an dem sich auch die Wartung und Reparatur besser handeln ließe, als auf dem Roßplatz. Unter anderem werde eine Umsetzung des Brunnens in den Tiergarten erwogen, so Schöne weiter. Doch entschieden sei noch nichts. Finanziert werden könnte die Umsetzung und Neuinstallation des Brunnens von den 30 000 Euro, die die Stadt für den Sieg im Wettbewerb um den Nachhaltigkeitspreis erhalten hat.

Von Thomas Steingen

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