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Budenzauber in Delitzsch

Budenzauber in Delitzsch

Delitzsch. Über drei Tage hinweg legte sich weihnachtlicher Budenzauber über den Delitzscher Marktplatz. Zwar fehlte der weiße Zuckerguss, der in den vergangenen zwei Jahren unter den Schuhen der Besucher knirschte.

Dafür reihten sich die 36 Stände der Händler und Gastronomen dicht aneinander und zogen die Besucher in Scharen heran. Allein acht neue Händler aus Delitzsch und der Region brachten sich mit zahlreichen Geschenkideen ein.

Versteckt inmitten kleiner Weihnachtsengel schaute auch Josephine Ortmann über den Tresen. An ihrem zwischen Weihnachtspyramide und Tannenbaum gelegenen Stand bot sie Teller, Schüsseln, Windlichter und kleinen Porzellan-Weihnachtsmänner aus ihrer heimischen Töpferwerkstatt in der Dübener Straße an. Ortmann hatte sich erst kurzfristig nach einer spontanen Anfrage der Stadt im November zur Teilnahme entschieden. Seit September vertreibt die junge Mutter von zu Hause aus nebenberuflich ihre kleinen Keramik-Accessoires. In Handarbeit formt sie diese in der heimischen Kellerwerkstatt auf ihrer Töpferscheibe, gibt sie in den Brennofen und bemalt die Unikate von Hand. "Es ist toll, wenn beim Hobby noch etwas herausspringt", freut sich die studierte Landschaftsplanerin.

Dicht an dicht, drängen sich indes die Kinder vor der Bühne, als Zauberer Mago Bernar gemeinsam mit den Steppkes auf Seile in der Luft stehen lässt, einen weißen Tiger in Luft auflöste oder ein gelbes Tuch aus dem ausgehöhlten Apfel der kleinen Iden Suss zaubert. Gemeinsam mit ihren Eltern ist die junge Londonerin zu Besuch bei den Großeltern in Lemsel. Für Mutter Ulrike war der Abstecher auf den Adventsmarkt selbstverständlich. "Hier ist es schön, weil es nicht so groß ist", sagt sie, während ihre Tochter für ein Bild mit dem Weihnachtsmann posiert. Auch freut sie sich über die Kräppelchen, denn diese gibt es auf britischen Weihnachtsmärkten nicht.

Als Debütantin begab sich die Ex-Lissaerin Margitta Ryll gemeinsam mit ihrer Tochter Kerstin Wagner in das Getümmel. "Ich hätte mich eärgert, wenn ich nicht hierher gekommen wäre", betonte Ryll. Bis in den späten Abend waren die Besucher da, als die Leipziger BEEFEES mit ihrem Rock'n Roll mühevoll versuchten, das eingefrorene Publikum zum Tanzen zu bringen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.12.2014

Alexander Prautzsch

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