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Delitzsch Bürgerpolizisten nehmen in Wiedemar die Arbeit auf
Region Delitzsch Bürgerpolizisten nehmen in Wiedemar die Arbeit auf
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17:05 19.05.2015
Siegfried Richert und Romy Engelmann sind als Bürgerpolizisten in der Gemeinde Wiedemar unterwegs und haben Sprechzeiten. Quelle: Ditmar Wohlgemuth

Die beiden erfahrenen Beamten sehen sich insbesondere und vor allem als Ansprechpartner für die Bürger.

"Einen ersten Überblick über den neuen Bereich haben wir uns bereits verschafft. Es ist eine ruhige, teils abgeschiedene Gegend", sagen beide gleichlautend. Womit sie es zu tun bekommen, wird erfahrungsgemäß nicht lange auf sich warten lassen. "Die Palette kennt da keine Grenzen", so Siegfried Richert (52). Bis 2005 war er aktiv im Streifendienst im Revier Delitzsch und Schkeuditz tätig, kennt das Aufgabenspektrum genauestens. In erster Linie komme es den Beamten jedoch darauf an, für den Bürger vor Ort ansprechbar zu sein. Deshalb wird es nicht nur Sprechzeiten geben, auch zu Fuß werden sie in den Orten unterwegs sein. Die Themenbreite sei dabei keineswegs eingeschränkt. "Entweder es ist es etwas für uns oder wir reichen das Problem an die zuständige Stelle weiter. Wir hören zu und kümmern uns dann", betont Romy Engelmann (41). Sie kommt aus dem Revier Eilenburg. Für den Posten Bürgerpolizisten haben sich beide im Zuge der Umstrukturierung beworben, letztlich ist es auch so gekommen. Auf eine gute Zusammenarbeit mit der Sächsischen Sicherheitswacht und der Gemeindeverwaltung legen sie viel Wert. "Wir wurden bereits erwartet, freundlich und nett begrüßt. Unsere Büros für die Sprechstunden waren vorbereitet", heißt es. Alle wären sehr bemüht gewesen, gute Arbeitsbedingungen zu schaffen. "Wir sind wirklich froh, dass wir die Polizeibeamten jetzt hier haben", betont Wiedemars Bürgermeisterin Ines Möller (parteilos, 43). Sie sieht deren Aufgaben vor allem als Zwischenglied zwischen Bürger und Verwaltung. "Wir werden uns gut ergänzen, gegenseitig informieren und den betroffenen Bürgern helfen." Erste Kontaktaufnahmen sind erfolgt.

Das Ziel, in den vielen Ortsteilen der Gemeinde Gesicht zu zeigen, wird schwierig, dennoch wollen die Beamten die Aufgabe angehen, sehen auch in ihrer flexiblen Arbeitszeit eine Möglichkeit, "flexibel reagieren zu können, nachts und am Wochenende unterwegs zu sein". Permanente Präsenz wird zumindest für Siegfried Richert nicht möglich sein. Quasi im "Nebenjob" ist er als Poldi, im Kostüm des Polizeidino, in Nordsachsen präventiv unterwegs, besucht Schulen und Kitas.

Sprechstunden für die Bürgerpolizisten: Montag 10 bis 12 Uhr, Wiedemar, Schulstraße 2; Mittwoch 10 bis 12 Uhr, Zwochau, Hauptstraße 8; Donnerstag 15.30 bis 17.30 Uhr, Kyhna, Kyhnaer Hauptstraße 29. Telefon: 034202/660.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.05.2013

Ditmar Wohlgemuth

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