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CDU demonstriert Geschlossenheit

CDU demonstriert Geschlossenheit

Die drei nordsächsischen CDU-Kandidaten erhielten für die Landtagswahl 2014 auf dem Kreisparteitag am Sonnabend starke Rückendeckung - Volker Tiefensee (96 Prozent), Jörg Kiesewetter (92,6) und Frank Kupfer (89,3) stellten den Anwesenden zuvor sich und ihre Ziele vor.

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Das CDU-Trio steht: Jörg Kiesewetter (Wahlkreis 35), Frank Kupfer (36) und Volker Tiefensee (34, von links) wollen für Nordsachsen in den Landtag.

Quelle: Frank Pfütze

Bad Düben. Der Landkreis Nordsachsen ist in drei Wahlkreise (34, 35, 36) aufgeteilt. Der Wahltermin steht noch nicht fest. Kupfer wurde zudem als Kreisvorsitzender mit 93,8 Prozent bestätigt.

 

 

Kupfer forderte "Geschlossenheit". Mit den Ergebnissen am Sonnabend war er "sehr zufrieden". Alle drei Kandidaten nannten Bildung, Familienpolitik, innere Sicherheit, medizinische Versorgung, die Förderung des ländlichen Raumes, die Unterstützung der Wirtschaft, nachhaltige Energiepolitik und Investitionen in die Infrastruktur als Schwerpunkte.

Im Wahlkreis 34 (Delitzsch, Krostitz, Löbnitz, Rackwitz, Schkeuditz, Schönwölkau, Wiedemar) geht Volker Tiefensee (57 Jahre, ledig) an den Start. Der Schönwölkauer Bürgermeister sitzt bereits seit vier Jahren in Dresden. Er will mit Blick auf den Haushalt nicht mehr ausgeben, als eingenommen wird und will keine Geschenke auf Kosten zukünftiger Generationen machen. Bürgerschaftliches Engagement vor Ort und die kommunale Selbstverwaltung will er fördern. Er fordert eine stärkere Beteiligung des Bundes an den Sozialausgaben der Kommunen. Werden Aufgaben übertragen, müssen auch entsprechende finanzielle Mittel übertragen werden. Bürokratie ist ein Problem, das ihn ärgert. "Übertriebene Formalitäten, ein weit überzogener Kontroll- und Rückversicherungswahn entmutigt ehrenamtliches Engagement und macht auch Unternehmen und Gemeinden das Leben schwer."

Im Wahlkreis 35 (Bad Düben, Doberschütz, Dommitzsch, Eilenburg, Elsnig, Jesewitz, Laußig, Mockrehna, Taucha, Trossin, Zschepplin) tritt Neuling Jörg Kiesewetter (33 Jahre, ledig und Vater einer Tochter) für seine Partei an. Der Delitzscher arbeitet als Bereichsleiter im Jobcenter Nordsachsen. Für ihn stehen die Bildungs- sowie Familien- und Sozialpolitik an erste Stelle. "Familie ist, wo Kinder und Eltern füreinander dauerhaft Verantwortung übernehmen. Deshalb müssen auch zukünftig Familien in unserer Gesellschaft willkommen und anerkannt sein. Das Landeserziehungsgeld muss auch in Zukunft beibehalten werden." Darüber hinaus könnten angemessene Betreuungsangebote für Kinder aber auch flexible Arbeitszeitmodelle dazu beitragen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser zu realisieren.

Im Wahlkreis 36 (Arzberg, Beilrode, Belgern-Schildau, Cavertitz, Dahlen, Dreiheide, Liebschützberg, Mügeln, Naundorf, Oschatz, Torgau, Wermsdorf) heißt der Kandidat Frank Kupfer. Der Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft sitzt seit 1994 im Landtag. Auch an den aktuellen Koalitionsverhandlungen in Berlin sitzt er mit am Tisch. Der 51-Jährige outete sich als Koalitions-Gegner: "Ich möchte mit dafür sorgen, dass die CDU stärkste Kraft in Sachsen wird und nicht auf einen Koalitionspartner angewiesen ist!" Kupfer will den ländlichen Raum weiter stärken. Mit weiteren Förderprogrammen will er das flache Land stärken. Und er sprach sich gegen ein weiteres "Ausdünnen" der Schullandschaft aus.

Der CDU-Kreisverband geht mit einer eingespielten Führungscrew in den Wahlmarathon der nächsten zwei Jahre. Auf dem Kreisparteitag am Sonnabend erhielten der Kreisvorsitzende Frank Kupfer und drei seiner vier Stellvertreter erneut das Vertrauen der Mitglieder. Kupfer wurde mit 76 von 81 gültigen Stimmen (93,8 Prozent) und 5 Nein-Stimmen wiedergewählt. Stellvertreter bleiben Mathias Plath (Delitzsch, 95 Prozent); Holger Mucke (Oschatz, 93,8) und Antje Brumm (Taucha, 87,6). Für den Torgauer Matthias Grimm-Over, der nach eigener Aussage ein Verfechter von Wechseln in Führungspositionen ist und freiwillig zurücktrat, ist nun Stefan Quandt (Torgau, 77,7) Stellvertreter.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.11.2013
Frank Pfütze

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