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Delitzsch DRK-Präsident Heinz Kademann mit Ehrennadel gewürdigt
Region Delitzsch DRK-Präsident Heinz Kademann mit Ehrennadel gewürdigt
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09:40 15.03.2011
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. Präsident klinge etwas hochtrabend, die Bezeichnung Vorsitzender sei ihm eigentlich lieber gewesen. Aber auch daran habe er sich gewöhnt, sagte der promovierte Mediziner, der 41 Jahre lang im Kreiskrankenhaus gearbeitet und am Sonntag seinen 75. Geburtstag feiert hat.

Diese beide Jubiläen waren dem Bundesverband Anlass, Heinz Kademann die Ehrennadel für 50 Jahre ehrenamtliches Wirken im DRK zu verleihen. Eginhart Lehmann, Kademanns langjähriger Weggefährte im DRK und Landesvorsitzender, überreichte dem Jubilar die Auszeichnung.

Viele Hände musste der nimmermüde Ehrenamtler am Montag beim Empfang in den Räumen des Servicezentrums in der Ludwig-Jahn-Straße schütteln. Denn in die Gratulantenschar reihte sich vom Kindergartenkind bis zum Rentner alles ein – ein Zeichen der Breite von Kademanns Wirken. Ob Arztkollege, Bürgermeister oder DRK-Mitglied, alle würdigten den Jubilar als einen Menschen, der das Ehrenamt mit ganzem Herzen lebt. „Als unser Präsident ist er der Kopf unserer ehrenamtlichen Strukturen", sagte Christian Wolff, Vorstandsvorsitzender des Kreisverbandes. Die Lissaer Ortsverbandschefin Annemarie Semmler lernte ihren Chef „wegen seiner Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft" schätzen. Und Kreisverbandsvize Eginhart Lehmann sagte über seinen Freund: „Heinz Kademann hat die Entwicklung des Kreisverbandes, vor allem die gravierenden Veränderungen nach der politischen Wende, wesentlich mitgestaltet." Gestern wünschte sich Kademann, dass er dem DRK noch einige Zeit im Ehrenamt zur Verfügung stehen kann.

Er erinnerte aber auch an seinen ehemaligen Chef im Krankenhaus, der ihn 1961 zum DRK „delegiert" hatte. Er sprach von Hans Esser, von dem er gelernt habe, was die Arbeit im DRK bedeute. Und er dankte Wolf-Rüdiger Zobel und Christian Wolff, die die Geschicke des Verbandes gemeinsam mit dem Präsidium nach der Wende in die heutigen Bahnen lenkten.

Nach wie vor liegt Kademann der Rettungsdienst, den er als leitender Notarzt mit aufgebaut hat und den er als sein zweites Standbein bezeichnet, am Herzen. Ob die Schnelle Medizinische Hilfe zu DDR-Zeiten oder der Rettungsdienst heute, „für die Menschen ist es wichtig, dass sie wissen, sie bekommen vor Ort schnell Hilfe, wenn sie diese benötigen". Deshalb drücke er dem Landkreis die Daumen, dass die Rettungsleitstelle in Delitzsch bestehen bleibt. „Man sollte respektieren, was in 20 Jahren hier gewachsen ist und was gut funktioniert", so der langjährige Notarzt.

Thomas Steingen

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