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Delitzsch DSL-Anschluss - Oberbürgermeister wendet sich an Netzagentur
Region Delitzsch DSL-Anschluss - Oberbürgermeister wendet sich an Netzagentur
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17:53 10.12.2009
Die aus der Erde kommenden Telekommunikationskabel werden in einem Schaltkasten verknüpft. Quelle: Manfred Lüttich
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Delitzsch

Trotz mehrfacher Bitten war die Telekom bisher jedoch nicht in der Lage zu sagen, wann welche Straßen in der Loberstadt über einen Breitband-Internetanschluss verfügen werden.

Nun hat sich auch Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) in die verbraucherunfreundliche Informationspolitik der Telekom eingeschaltet. In einem Brief an die Bundesnetzagentur für Telekommunikation fordert er die Durchsetzung der grundsätzlichen Informations- und Koopertionsverpflichtung der Telekom ein. Als zentrale Anlaufstelle für Endkunden bittet Wilde die Netzagentur im Namen „der nach zwei Jahren Vertröstung immer noch vom DSL abgeschnittenen Unternehmen und Bürger“ der Großen Kreisstadt Delitzsch „um Einflussnahme auf die Informationspolitik der Telekom“. In seinem Schreiben kritisiert der Oberbürgermeister, dass zwischen der Kabelverlegung und der Kundenumstellung bis zu zwölf Monate vergehen. „Ortsansässige Unternehmen haben dadurch erhebliche Wettbewerbsnachteile.“ Bereits im September hatte Wilde in einem offenen Brief an den Vorstandsvorsitzenden der Telekom René Obermann um die Klärung der Ursachen der aus seiner Sicht bewusst verzögerten Breitbandertüchtigung gebeten. Auf dieses Schreiben erhielt der Kommunalpolitiker bis heute keine Antwort.

Wie berichtet, beabsichtigt die Telekom im Delitzscher Osten und in den Ortsteilen östlich der Bahnlinie Leipzig-Berlin bis Ende 2010 die DSL-Vorhaben abzuschließen. Die ersten Kunden verfügen laut Telekom-Sprecher Georg von Wagner bereits über DSL 16000. Seit 2008 läuft in Delitzsch-Ost der Glasfaser-Überbau für etwa 2800 Kunden. „Im nächsten Jahr ist dies für weitere 1600 Haushalte geplant“, sagte Wagner im September. Ob der Ausbau aber tatsächlich vorgenommen wird, das entscheide sich erst Anfang 2010. Seither gibt es keine neuen Informationen seitens des Kommunikationsunternehmens.

Thomas Steingen

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