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Delitzsch Dachsanierung der Grundschule Löbnitz beginnt
Region Delitzsch Dachsanierung der Grundschule Löbnitz beginnt
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00:19 02.07.2017
Die Grundschule Löbnitz. Das Haus wurde 1972 gebaut, jetzt soll das Dach saniert werden. Quelle: Ditmar Wohlgemuth
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Löbnitz

An der Grundschule Löbnitz kann es endlich mit der Dachsanierung des 1972 errichteten Gebäudes losgehen. Dafür vergab jetzt der Löbnitzer Gemeinderat die Aufträge. Die Beschlüsse dazu fielen alle einstimmig.

Ohne Fördergeld nicht möglich

Die jetzt anstehende Dachsanierung dient allerdings nicht allein dazu, die Fläche auf Dauer dicht zu machen, sondern vor allem der energetischen Ertüchtigung. Dafür greift die Gemeinde kräftig in den eigenen Haushalt ein. Insgesamt stellt sie 48 533 Euro zur Verfügung. „Ohne das Investitionsprogramm Brücken in die Zukunft hätten wir dieses Projekt nicht stemmen können“, betonte Bürgermeister Axel Wohlschläger (CDU). So verwendet die Gemeinde 124 830 Euro Fördermittel, die der Freistaat Sachsen zur Verfügung stellt und noch einmal 20 768 Euro, die vom Bund kommen. Für die Gerüstbauarbeiten waren drei Angebote eingegangen, die vom beauftragten Planungsbüro L.P. Bauplanung geprüft wurden. Den Zuschlag erhielt für das Angebot 13 471 Euro die Firma Gerüst-Team Lars Freitag aus Authausen.

Zehn Bewerber

Für die Abdicht- und Klempnerarbeiten gab es zehn Bewerber, von denen fünf Angebote eingegangen sind. Das wirtschaftlichste Angebot lieferte das Unternehmen Mieth aus Leipzig. Das Angebot liege allerdings über der Kostenschätzung. „Da noch weitere Teilleistungen beschränkt ausgeschrieben werden, wissen wir noch nicht, ob wir mit den prognostizierten Kosten auskommen oder ob wir das Gesamtbudget überschreiten“, teilte der Bürgermeister mit.

Schule bleibt im Dorf

Bislang konnte die Gemeinde nur mit Vorbehalt und auf eigenes finanzielles Risiko in das Haus investieren. „Es stand jahrelang unter Beobachtung, weil die Schülerzahlen immer wieder knapp waren“, erklärte Bürgermeister Axel Wohlschläger. Erst mit dem Schuljahr 2016/17 habe sich der Status geändert. Der jahrgangsübergreifende Unterricht, also die Klassen 1 und 2 lernen in offenen Unterrichtsformen miteinander, bot die Chance, die Schule im Dorf zu halten.

Da mit dem neuen Sportplatz auch zahlreiche Anpflanzungen auf dem Schulgelände erfolgten, müssten die regelmäßig gegossen werden. „Ein eigener Brunnen für die Schule wäre nicht schlecht“, schlug deshalb Gemeinderat Heiko Wittig (SPD) vor. Die Idee soll jetzt geprüft werden.

Von Ditmar Wohlgemuth

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