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Delitzsch Das Geld ist da: Feuerwehr Priester bekommt modernes Gerätehaus
Region Delitzsch Das Geld ist da: Feuerwehr Priester bekommt modernes Gerätehaus
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00:16 13.06.2017
Am Feuerwehrgerätehaus Priester übergibt Landrat Kai Emanuel (parteilos) an Ortswehrleiter Henry Anders einen Fördermittelbescheid in Höhe von 171 000 Euro für den DIN-gerechten Um- und Ausbau des Gebäudes. Die Gesamtkosten sind mit 352 000 Euro kalkuliert. Quelle: Thomas Steingen
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Priester

1965 ist das Gerätehaus der Ortwehr in Priester gebaut worden. Und immer wieder haben es die Kameraden stückchenweise in Eigenleistung erweitert. „Bis vor zehn Jahren hatten wir keine Toilette“, erzählt einer der älteren Kameraden. Dennoch sind sie und ihr Depot räumlich an Grenzen gestoßen. Noch relativ jung ist das Tor zur Fahrzeughalle, das eingebaut wurde, damit das neue Auto hineinpasst. Weil es in der Fahrzeughalle sehr eng ist, muss der TSF-W bei Einsätzen herausgefahren werden, damit die Kameraden in ihre Einsatzkleidung schlüpfen können. „Das alles entspricht nicht mehr den Vorschriften“, erklärt Gemeindewehrleiter Dirk Mansfeld.

Mehrfach hat die Gemeinde schon einen Umbau ins Auge gefasst, aber immer wieder hinausgeschoben, auch weil die Zahl der Aktiven schwankte. In diesem Jahr will Krostitz das Vorhaben anpacken, denn „als sich die Wehr im Vorjahr mit sechs jungen Kameraden auf nunmehr 23 Aktive (darunter eine Frau) verstärkte, wurde es im Depot noch enger“, begründet Bürgermeister Wolfgang Frauendorf (CDU).

Gemeinde investiert

352 000 Euro wird sich die Gemeinde Krostitz den Um- und Ausbau des Feuerwehrdepots kosten lassen. Davon kann sie 171 000 Euro mit Fördermitteln vom Landkreis Nordsachsen abdecken. In dieser Woche übergab Landrat Kai Emanuel (parteilos) den entsprechenden Zuwendungsbescheid Henry Anders, dem Ortswehrleiter von Priester-Kupsal. Für ihn sei es immer etwas Besonderes, wenn kleine Wehren auf diese Weise unterstützt werden könnten, denn diese hätten es nicht einfach, die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten, sagte Emanuel.

Dirk Mansfeld dankte Gemeinde- und Kreisverwaltung für die Unterstützung in der Planungsphase. „So ist trotz begrenztem Platz ein DIN-gerechtes Projekt entstanden.“ Dieses sieht den Anbau einer neuen Fahrzeughalle mit Umkleidekabinen sowie den Umbau des alten Gerätehauses Versammlungsraum, Werkstatt und Sanitäreinrichtungen vor. Im Herbst soll der Um- und Ausbau starten.

Von Thomas Steingen

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