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"Das ist richtig gute Arbeit"

"Das ist richtig gute Arbeit"

Mit 38 Jahren ist Thomas Kowalski in seinem Traumjob angekommen. In der Awo-Kindertagesstätte Freundschaft im Delitzscher Osten ist er einer von zwei männlichen Erziehern in Ausbildung.

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So sieht Spaß bei der Arbeit aus: Thomas Kowalski inmitten seiner Schützlinge.

Quelle: Christine Jacob

Delitzsch. Und sichtlich zufrieden: „Das ist richtig gute Arbeit“, sagt der Delitzscher.

Ein Händchen für andere habe er schon immer gehabt. Doch als seine berufliche Laufbahn um die Wende begann, stand für einen Mann der vermeintlich typische Frauenberuf des Kindergärtners nicht zu Debatte: „Da war die Rollenverteilung noch eine andere.“ „Inzwischen hat ein Umdenken eingesetzt, das traditionelle Rollenbild hat sich gewandelt“, sagt Gisela Du Bois, die die Awo-Kita in der Johannes-R.-Becher-Straße seit 2008 leitet. Und Zweifel an Kowalskis Motivation oder Befähigung für den Job hege keines der Elternteile, Vorurteile gebe es nicht. „Ich habe bislang nur positive Reaktionen bekommen. Von den Eltern, meiner Familie und meinen Freunden“, berichtet der Vater zweier Töchter.

Seinen Weg zum Traumjob hat er auf Umwegen gemacht: Zunächst lernte er Maler, im zweiten Beruf ist Thomas Kowalski Büro kaufmann. Lange arbeitete er auf dem Bau. Nun die dritte Ausbildung. Bei seiner heute 13-jährigen Tochter blieb er schon ein Jahr zu Hause, erlebte jeden Entwicklungsschritt hautnah mit und liebäugelte auch da, das Kümmern um Kinder zum Beruf zu machen. Bei einem 18-monatigen Praktikum im Schülerfreizeitzentrum (SFZ) arbeitete er erstmals offiziell mit Kindern.

„Für die Kinder ist es sehr positiv, nicht nur weibliche Erzieher und klassische Rollenverteilung zu erleben. Sie bekommen eine andere Sichtweise auf die Dinge“, meint Gisela Du Bois. Aber natürlich können männliche Erzieher eben auch typisch Männliches mit sich bringen: „Fußballspielen ist mit Herrn Kowalski natürlich was anderes, er kann das mit dem Abseits am besten erklären.“

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Ausgabe der Delitzsch-Eilenburger Kreiszeitung vom 26. Januar 2012.

Christine Jacob

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