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Delitzsch Das neue Rathaus-Foyer bietet Raum, Licht und Sitzgelegenheiten
Region Delitzsch Das neue Rathaus-Foyer bietet Raum, Licht und Sitzgelegenheiten
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18:37 10.03.2011
Gästeandrang am Eröffnungstag: Ins Auge fallen Empfangstresen, Lichtsäule, bestuhlter Wartebereich und gläserner Windfang. Quelle: Manfred Lüttich
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Delitzsch

Passend zur neuen Helligkeit gibt es helle Wände, leichte Sitzmöbel und einen gläsernen Windfang hinter der historischen Eingangstür.

Wer das alte Foyer am Delitzscher Markt kennt, blickt in den umgestalteten Räumlichkeiten staunend in die Runde. Der Verwaltung ist nicht nur ein Licht aufgegangen, sie hat sich auch Platz geschaffen. Eine Mauer ist verschwunden; wo bisher ein Büro war, befindet sich nun ein Wartebereich mit Tisch und Blümchen. Die alte Pforte hingegen ist verschlossen – wo früher die Dame der Rezeption lächelte, prangt ein Infokasten mit Aushängen. Dahinter befindet sich das neue Büro der Innenstadtkoordinatorin Heike Kaufmann – nächste Woche, wenn die letzten Handwerker raus sind, zieht sie ein. Noch eine Tür weiter ist die zentrale Datenverarbeitung samt Telefonzentrale untergebracht. Hinter Fenstern mit Sicherheitsglas der höchsten Festigkeitsstufe.

466 000 Euro hat die Stadtverwaltung in den vergangenen Monaten in den modernen Eingangsbereich investiert. „Ohne Fördermittel wäre das nicht möglich gewesen“, betonte Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) mit Verweis auf das Programm Städtebaulicher Denkmalschutz. Es sei keine Umgestaltung mit industriellen Massen-Bauteilen, sondern ein Ergebnis handwerklicher Leistung mit weitgehenden Maßanfertigungen, fügte Architekt Harald Hingst vom Büro Link hinzu. Ins Auge fällt dabei die Symbiose aus historischen und modernen Elementen. Die eiserne Säule in der Raummitte etwa ist mehr als 160 Jahre alt, ebenso der Holzschuh darüber – nun ist die Lastenträgerin als Lichtstele verkleidet.

Optischer Glanzpunkt aber ist wohl der Empfangstresen. Rezeptionistin Andrea Kaiser hatte gestern dort Dienst, ertrug geduldig das Blitzlichtgewitter und die prüfenden Fragen der Presse, welche Art von Auskünften sie denn erteilen könne. „Ich habe eine komplette Telefonliste aller Mitarbeiter – im Moment noch in Papierform, demnächst dann im Computer. Und die wichtigsten Nummern und Zuständigkeiten habe ich auch im Kopf“, erklärte sie. Angestellt ist Andrea Kaiser bei der Firma Securitas, die sich auch um die Sicherheit im Haus kümmert. So werden am Tresen die Schlüssel ans Personal ausgegeben und der Hinterhof per Kamera überwacht. Eine Frage übrigens soll – zur Entlastung der Rezeptionistin – sofort ein für alle Mal geklärt werden: Die roten Striemen auf den Muschelkalk-Fußbodenplatten sind echte Einschlüsse und keine Beschädigungen.

Kay Wuerker

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