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Delitzsch Helau aus allen Kehlen

Delitzsch Helau aus allen Kehlen

20 Jahre Delitzscher Carneval Verein sind allemal ein Grund, "Delitzsch Helau" auszurufen. Unterstützung erhielten die Delitzscher Narren dabei am Sonnabend im Bürgerhaus aus den Kehlen des karnevalistischen Volkes sieben befreundeter Vereine, vom sächsischen Dachverband, von Türmerstochter Charlotte Wernicke und auch aus dem Rathaus.

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DCV-Präsident Rüdiger Kleinke, der auch die SPD im Delitzscher Stadtrat vertritt, freut sich, den Stadtchef Manfred Wilde erstmalig als Gast auf der Bühne zu haben, auch wenn dieser als Saubermach-Hausmeister Karl-Heinz daherkommt. O-Ton des Präsidenten: "Da weiß ich, an wen ich mich wenden kann, wenn ich die dunklen Seiten des Rathauses erforschen will." Fotos: Ilka Fischer

Quelle: Ilka Fischer

Delitzsch. Kaum zu glauben: Obwohl seit 2008 im Amt, hat sich Delitzschs Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) noch in keine Festsitzung getraut. Dieses Mal vertrat er sich jedoch selbst und machte sich als Hausmeister Karl-Heinz nicht zum Robert. Vielmehr nahm er die Rathauspolitik mit 1900 Garagentoren, die er für einen quietschgelben Postanstrich vorbereiten müsse, selbst aufs Korn.

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Delitzsch. 20 Jahre Delitzscher Carneval Verein sind allemal ein Grund, "Delitzsch Helau" auszurufen. Unterstützung erhielten die Delitzscher Narren dabei am Sonnabend im Bürgerhaus aus den Kehlen des karnevalistischen Volkes sieben befreundeter Vereine, vom sächsischen Dachverband, von Türmerstochter Charlotte Wernicke und auch aus dem Rathaus.

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Auszeichnungen über Auszeichnungen gab es natürlich auch: Den goldenen Delitzscher 20er-Orden erhielten beispielsweise die sieben Obernarren der angereisten Karnevalvereine aus Leipzig, Eilenburg, Radefeld, Portitz, Glesien, der Alten Salzstraße Leipzig und Markranstädt. Rüdiger Kleinke, der den DCV 1994 mit gründete und seitdem als Präsident führt, erhielt den Verdienstorden des sächsischen Carnevalsvereins in Silber.

Richtig weit hatte es das Herzogenpaar Ines I. und Maik I. Der DCV ist dank der Wagners, die es vor knapp zehn Jahren nach München verschlug, seit 2008 aber dennoch das Delitzscher Herzogenpaaar sind, der einzige sächsische Verein mit einer offiziellen Botschaft in der bayrischen Landeshauptstadt.

Normalerweise immer eine Kritik: Das Programm dauert zu lang. Der DCV präsentierte deshalb das erste und einzige vollständige Karnevalsprogramm in 20 Minuten. Im Schnelldurchlauf und im Sekundentakt traten Garde, Mariechen, gedoubelte Stars, Sternchen und Männerballett auf.

Einfach nicht tot zu kriegen ist der Gospel aus Sister Act, den der DCV erstmals 1996 aufführte und für den er jetzt noch mal weitgehend in Originalbesetzung auftrat. Die als Nonnen verkleideten Männer begeistern längst auch auf Feiern außerhalb des DCV.

Vereinsfakten gab es auch. So zählt der DCV 89 Mitglieder, davon 44 unter 18 Jahren. Der jüngste Narr ist Zoe Oehmichen mit einem Jahr, die älteste Närrin Heidrun Kleinke mit 65 Lenzen. Sieben Eheschließungen gab es im DCV, davon vier zwischen Vereinsmitgliedern.

Ausgerutscht ist Dirk Gehrmann beim Weiberfasching 2012. Dass er trotz gebrochenem unteren Lendenwirbel ab der nächsten Session wieder mittanzen will, das habe er auch den Männern des Balletts zu verdanken. Er bedankte sich dafür auf der Bühne und lud sie alle zum Bier ein.

Last but not least: Zum 20. schenkte sich der DCV eine neue Hymne: "Ist das nicht wunderbar? So werden Wunder wahr, komm wir feiern jetzt den Carneval", heißt es da. Am Sonnabend fingen die Delitzscher schon mal damit an.

@Weitere Fotos unter www.lvz-online.de/delitzsch

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.02.2014

Ilka Fischer

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