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Delitzsch-Rackwitzer Wasserversorgung erhöht 2016 die Preise

Wasserwirtschaft Delitzsch-Rackwitzer Wasserversorgung erhöht 2016 die Preise

Im Verbandsgebiet der Delitzsch-Rackwitzer Wasserversorgung (Derawa) ist der Wasserpreis seit 1996 konstant geblieben. Ab Januar 2016 wird sich nun das Entgelt für Trinkwasser in den acht Mitgliedsgemeinden um 22 Cent pro Kubikmeter erhöhen. Außerdem wurde der Delitzscher Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) als Verbandsvorsitzender wieder gewählt.

Eine rund 150 Meter lange neue Trinkwasserleitung lässt die Derawa derzeit von der Dübener Straße am Parkplatz Netto-Markt aus in Richtung Wohngebiet Südliches Heimfeld verlegen.

Quelle: Wolfgang Sens

Kreisgebiet. Im Verbandsgebiet der Delitzsch-Rackwitzer Wasserversorgung (Derawa) ist der Wasserpreis seit 1996 konstant geblieben. Ab Januar 2016 wird sich nun das Entgelt für Trinkwasser in den acht Mitgliedsgemeinden um 22 Cent pro Kubikmeter erhöhen. So haben es die Vertreter der Mitgliedskommunen in der jüngsten Verbandsversammlung beschlossen. Bezogen auf den durchschnittlichen Wasserverbrauch in Sachsen von 87 Liter je Person am Tag, das entspricht in etwa auch dem Verbrauch im Derawa-Gebiet, haben in Delitzsch und Umgebung die Menschen ab 2016 rund sieben Euro pro Person und Jahr mehr für Trinkwasser aufzubringen. „Damit liegen die Derawa-Entgelte im mittleren Durchschnitt in der Region. Außerdem wurde der Delitzscher Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) als Verbandsvorsitzender wiedergewählt.

Die Neuwahl des Verbandschefs und eines Stellvertreters war wegen der Neuwahl von Bürgermeistern im Juni erforderlich, weil deren Mandat im Verband an die Amtszeit als Gemeindeoberhaupt gebunden ist. Der bisherige Stellvertreter des Verbandsvorsitzenden, der ehemalige Rackwitzer Bürgermeister Manfred Freigang, ist in den Ruhestand gewechselt, sodass für ihn ein Nachfolger gesucht wurde. Dafür wurde der Löbnitzer Bürgermeister Axel Wohlschläger (CDU) vorgeschlagen und wie Wilde einstimmig gewählt. „Ines Möller bleibt dagegen weiter stellvertretende Verbandschefin, weil ihre Amtszeit als Bürgermeisterin von Wiedemar mit der Wahl im Juni nicht endete“, erklärt Derawa-Geschäftsführerin Ina Witek.

Wie sie weiter erläutert, geschieht die nun anstehende Preiserhöhung auf Grundlage des Kommunalabgabengesetzes. Nach diesem muss der Zweckverband spätestens alle fünf Jahre den Wasserpreis neu kalkulieren. Das hat er jetzt für den Zeitraum 2016 bis 2020 getan. Beauftragt wurde damit nach beschränkter Ausschreibung die Firma Dr. Plöger Consulting – laut Witek eine Gesellschaft, die für dieses Aufgabengebiet im kommunalen Bereich sehr gute Referenzen aufweisen kann und die das wirtschaftlichste Angebot unterbreitet hatte. Die Kalkulation für die mittelfristige Planung bis 2020 sieht eine Erhöhung des Arbeitspreises (Verbrauchspreis) von derzeit 1,90 Euro auf 2,12 Euro je Kubikmeter vor.

Diesen Preis hat die überwiegende Mehrzahl der Derawa-Kunden ab 1. Januar zu zahlen. Für Kunden, die jährlich mehr als 10 000 Kubikmeter Wasser von der Derawa beziehen, beschloss die Verbandsversammlung sogenannte Staffelpreise. Je nach Menge reichen diese Preise von 2,01 Euro (10 001 bis 15 000 Kubikmeter) bis 1,42 Euro je Kubikmeter (über 60 000 Kubikmeter).

Der jährliche Grundpreis für den Trinkwasserbezug bleibt hingegen unverändert. Der monatliche Teilbetrag beträgt hier für die Mehrzahl der Kunden 7,38 Euro. Der Grundpreis richtet sich nach der beim Kunden eingebauten Zählergröße. Als Gründe für die Preisanpassung nennt die Derawa-Geschäftsführerin unter anderem allgemeine Kostensteigerungen für Unterhaltung und Instandhaltungen, Investitionen im Netz und Wasserwerk sowie für die Wiederbeschaffung von Anlagen. „Unser Wasserwerk ist kurz vor der Wende gebaut worden. Nun wird sukzessive die Erneuerung der Anlagen, mit der wir vor einigen Jahren begonnen haben, erforderlich“, erklärt Ina Witek. Aber auch der Wegfall von Fördermitteln und die jetzt vom Gesetzgeber geforderte Einbeziehung der Gewerbesteuer in die Kalkulation wirke sich auf die Preisgestaltung aus. Ziel sei es außerdem, dass der Verband weiterhin schuldenfrei bleibe, so Witek.

Von Thomas Steingen

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