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Delitzsch Delitzsch-Rackwitzer Zweckverband investiert 2018 erneut 2,1 Millionen Euro in sein Netz
Region Delitzsch Delitzsch-Rackwitzer Zweckverband investiert 2018 erneut 2,1 Millionen Euro in sein Netz
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06:00 26.10.2017
In diesem Jahr ist zwischen Spröda und Delitzsch ein großes Stück einer neuen Roh- und einer Trinkwasserleitung parallel verlegt worden. Nächsten Jahr soll die Trasse fertiggestellt werden. Quelle: Thomas Steingen
Delitzsch

Der Zweckverband Delitzsch-Rackwitzer Wasserversorgung (Derawa) befindet sich in einer guten wirtschaftlichen Lage. Das sagt Geschäftsführerin Ina Witek. Bis zum dritten Quartal liege das Unternehmen im Plan. Auch die Kassenprüfung durch die stellvertretende Verbandsvorsitzende Ines Möller habe keine Beanstandungen ergeben.

Zu Investitionstätigkeit 2017 informiert Witek, dass ein Großteil der Rohrnetzsanierungen bereits abgeschlossen seien. So wurden Trinkwasserleitungen in Lemsel (Am Rittergut/Kirchweg), in Pohritzsch (Dorfring), in Wiedemar (An der Bratpfanne), in Delitzsch (Dübener Straße, Lindenstraße, Schützenplatz), in Spröda (Waldblick) sowie zwischen Spröda und Beerendorf-Ost erneuert. In Kletzen (Ladestraße) und Badrina (Zehnrutenweg) ließ die Derawa Leitungen neu bauen.

Wirtschaftsplan 2018

Noch im Gange sind Sanierungsarbeiten in Spröda und in Zschortau Am Bahnhof sowie Netzerweiterungen im Biesener Ring und im Wohngebiet Wölkau. Für die Netzsanierung und Erweiterung in der Gagarinstraße in Glesien sowie die Sanierung im Rödgener Anger sind die Bauaufträge vergeben. Die Netzerweiterung für das Wohngebiet Roitzschjora ist noch in Planung. 2,1 Millionen Euro stehen 2017 im Investitionsplan. Und auch 2018 soll noch einmal so viel Geld in die Hand genommen werden. So ist es im Wirtschaftsplan verankert, den jetzt die Verbandsversammlung beschlossen hat. „Darin haben wir auch einen etwas höheren, zuzugsbedingten Wasserverkauf berücksichtigt“, erklärt die Geschäftsführerin.

Investitionsschwerpunkt wird 2018 mit 900 000 Euro der Weiterbau der neuen Rohwasserleitung zwischen Spröda und Delitzsch sein. Zirka 1300 Meter sind geplant. Parallel dazu wird eine neue Trinkwasserleitung (Kosten rund 330 000 Euro) verlegt. Die Trasse soll 2018 fertiggestellt werden. Dann wird sie vorwiegend im öffentlichen Bereich und nicht mehr wie die alte über Felder verlaufen. Zudem sind Netzsanierungen in Höhe von 110 000 Euro im Kosebruch-, Queringer und Windmühlenweg in Delitzsch sowie für 135 000 Euro in der Karl-Liebknecht-Straße in Glesien vorgesehen.

Von Thomas Steingen

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