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Delitzsch Delitzsch: Run aufs Freiluftkino FKK startet schon
Region Delitzsch Delitzsch: Run aufs Freiluftkino FKK startet schon
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14:00 28.03.2016
Achim Frisch, Elke Fahr und Detlef Schwuchow (von links) sind die Drei vom FKK. Quelle: privat
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Delitzsch

Es ist eine dieser Privatinitiativen, ohne die in der Delitzscher Szene wenig bis gar nix los wäre: Im Sommer wird wieder zum Factory-Kino-Kult – kurz FKK – geladen. Und kaum sind die ersten kleinen Flyer aufgetaucht, geht das Buchungsfieber schon los, werden die Plätze reserviert. Zum vierten Mal laden Elke Fahr, ihr Mann Detlef Schwuchow und Filmvorführer Achim Frisch zum Kinoerlebnis alter DDR-Streifen unter freiem Himmel. Bei den zwei Film-Abenden, die vergangenes Jahr im Hinterhof der Breiten Straße 7 und damit im privaten Refugium der Eheleute gefeiert wurden, kamen jeweils rund 100 Gäste. In diesem Jahr feiert die liebevoll gepflegte Kinotechnik ihren 60. Geburtstag.

Stadtwerke und Wohnungsgesellschaft der Stadt Delitzsch unterstützen auch in diesem Jahr wieder zwei FKK-Sommerkino-Abende, greifen finanziell unter die Arme und bringen so die Leihgebühren für die DEFA-Streifen auf, die dann bei freiem Eintritt zu sehen sind. Für die Privatleute bleibt dennoch jede Menge Aufwand, finanzieller und organisatorischer Natur: das Organisieren, Stellen von Stühlen oder die Kult-Kantine „Hammer`nich“ beispielsweise. Am 23. Juli wird „Der Mann, der nach der Oma kam“ aus dem Jahr 1970 zu sehen sein. Den Film hatten sich viele Besucher des letzten FKK-Sommers gewünscht. In der Komödie mit Rolf Herricht, Winfried Glatzeder, Marita Böhme, Fred Delmare, Marianne Wünscher, Herbert Köfer, Agnes Kraus und anderen geht es um das Künstlerehepaar Piesold, das mit drei Kindern gesegnet ist und die weitgehend von der Oma betreut werden. Als diese von dannen zieht, bricht Chaos aus. Per Anzeige wird eine neue „Perle“ gesucht und in Form von Winfried Glatzeder gefunden.

Am 13. August geben sich dann Filmgrößen Armin Mueller-Stahl, Helga Sasse, Erik S. Klein, Helga Göring, Herbert Köfer, Eva-Maria Hagen, Eberhard Cohrs und andere mehr die Ehre. „Nelken in Aspik“ heißt der 1976 gedrehte eigenwillige Film über einen Vielredner, der durch ein Missgeschick zum Schweigen verdonnert ist und dadurch gegen seinen Willen auf der Karriereleiter nach oben rutscht. Die Filme beginnen jeweils um 21.30 Uhr, Einlass ist eine Stunde früher über die Schulstraße 2. Wer dabei sein möchte, sollte unbedingt Plätze reservieren, entweder unter der Telefonnummer 034202/55419 oder direkt im Fotostudio Factory-7 in der Breiten Straße 7.

Von Christine Jacob

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