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Delitzsch Delitzsch bekommt eine neue Rosenkönigin
Region Delitzsch Delitzsch bekommt eine neue Rosenkönigin
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06:00 07.09.2016
Beide vereint: Zum Stadtfest präsentierten sich Franziska Huth (links) und ihre Nachfolgerin Franzisca Wakke bereits. Quelle: privat
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DELITZSCH

Auf die Zwölf: Delitzsch bekommt eine neue Rosenkönigin. Die zwölfte ihrer Art heißt Franzisca Wakke. Am Sonntag um 14 Uhr wird sie offiziell im Rosengarten gekürt. Franziska Huth gibt das Amt nach drei Jahren ab. Die elfte Rosenkönigin, die sich 2013 zum Landeserntedankfest gegen eine Mitbewerberin durchsetzte, hatte bereits ein Jahr Amtszeit mehr absolviert.

Delitzscher Kinder im Fokus

Das große Wahlgeschehen wie früher, als vor allem der 2014 im Alter von 74 Jahren verstorbene und bis dahin stets so engagierte und mitreißende Günter Franke als „Vater aller Rosenköniginnen“ wirkte, wird in diesem Jahr ausbleiben. Franzisca Wakke kennt das Prozedere aber. Schon einmal hatte sie sich um das Amt beworben, 2009 setzte sich Franziska Arlt durch. „Ich bin ganz froh, dass ich die Aufregung nicht noch einmal durchmachen muss“, schmunzelt Franzisca Wakke, die jetzt selbst den Kontakt zum Rosenverein gesucht hatte. Zwar sei sie ein wenig nervös, wenn sie an Sonntag denke, doch irgendwie schon gelassener als damals zur Wahl 2009. Vielleicht, meint sie, hat das mit Lebenserfahrung zu tun. Die 23-Jährige Delitzscherin, die inzwischen in Leipzig lebt und oft hier zu Besuch ist, ist Hebamme. Bei 70 begleiteten Geburten hat sie aufgehört zu zählen. Kinder sind es auch, die sie in den Fokus ihrer Amtszeit stellen möchte. „Ich will Kindern Rosen und die Natur näher bringen“, sagt Franzisca Wakke. Projekte wie Wandertage für Kindergärten und Schulen in den Rosengarten wären da denkbar, zudem die Kür von Blumenmädchen, die die Repräsentantin begleiten. Da sie ab Oktober studiert, sei sie zeitlich flexibel, alles unter einen Hut zu bringen.

Amt soll wieder an Bedeutung gewinnen

Das Amt in guten Händen sieht Vorgängerin Franziska Huth. Die 28-Jährige hält große Stücke auf Franzi III., gibt ihr nun den Tipp „locker, freundlich und aufgeschlossen“ zu bleiben. Einerseits sei sie traurig, das Amt abgeben zu müssen. Andererseits herrsche Erleichterung, sich nun zum Beispiel wieder voll auf Privatleben und den Beruf als Physiotherapeutin und den Weiterbildungen darin widmen zu können. Sowohl Franzi II. als auch Franzi III. hoffen, dass das Amt der Rosenkönigin wieder an Bedeutung gewinnen wird.

Von Christine Jacob

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