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Delitzsch bekommt mehr barrierefreie Bushaltestellen

Investition Delitzsch bekommt mehr barrierefreie Bushaltestellen

Delitzsch investiert weiter in Barrierefreiheit. Für zwölf weitere Bushaltestellen sind Fördermittel beantragt, um sie behindertengerecht aus- und umzubauen. Damit sind aber bei Weitem noch nicht alle erfasst.

Details wie dieser Leitstreifen sind wichtig für barrierefreie oder barrierearme Haltestellen.

Quelle: Wolfgang Sens

Delitzsch. Es ist ein großes Ziel, ein gutes Ziel: 2022 soll im Öffentlichen Personennahverkehr Barrierefreiheit herrschen. Die Stadt Delitzsch arbeitet jetzt schon daran, dass Ziel möglichst bald zu erreichen. Zwölf weitere Bushaltestellen auch in den Ortsteilen sollen möglichst noch in diesem Jahr barrierefrei aus- beziehungsweise umgebaut werden.

Ausbauten auch in Ortsteilen

Geplant sind Ausbauten unter anderem in der Sachsenstraße an der Haltestelle bei Kaufland und am Medizinischen Zentrum, in der Halleschen Straße nahe des Pflegeheims und im Beerendorder Anger am Seniorenheim sowie in den Ortsteilen Schenkenberg und Spröda. „Es gibt eine Prioritätenliste“, erklärt Andreas Pradel, der in der Stadtverwaltung für die Beschaffung von Fördermitteln Verantwortung trägt. Mit 17 Bushaltestellen im vergangenen Jahr und nun weiteren zwölf seien bei Weitem noch nicht alle Haltestellen umgerüstet, der Umbau aber sukzessive geplant und die Stadt schon auf einem guten Weg, betont auch Bürgermeister Thorsten Schöne (parteilos).

Etwa drei Viertel der Haltestellen sind noch auszubauen. Möglich macht die Umrüstung das Förderprogramm „Barrierefreie Haltestellen“ des Landkreises Nordsachsen. Darüber werden bis zu 90 Prozent der Kosten abgedeckt und die Kommune muss schmale zehn Prozent Eigenmittel aufbringen, auch einige Gemeinden im Umland arbeiten bereits an der Modernisierung ihrer Haltestellen. Die Kosten pro Haltestelle variieren je nach ihrem Ausgangszustand – mal gibt es zum Beispiel schon Bordsteine, die auch für die Niederflurbusse taugen und mal muss komplett umgebaut werden. Vor allem Leitstreifen für Menschen mit Sehbehinderungen und die Borde zum leichteren Einstieg in den Bus sind zu bauen. Die Kosten pro Haltestellen können auch mal Werte bis 12 000 Euro erreichen.

Busse meist barrierearm

Eine gesetzliche Verpflichtung für Busunternehmen, ausschließlich barrierefreie Fahrzeuge einzusetzen, gibt es noch nicht. Die Busse des Stadtverkehrs haben aber schon jetzt entweder den elektrischen Hublift oder sie sind mit kleiner Rampe ausgestattet. Wer den Regionalverkehr nutzen möchte, wird gebeten rund vier Stunden vor Fahrtantritt unter der Nummer 034202 309980 bei Auto-Webel anzurufen, dann kann das Unternehmen so planen, dass ein geeigneter Bus kommt und man barrierefrei von Delitzsch in die Dörfer der Region gelangt.

Von Christine Jacob

Delitzsch 51.525574 12.3380993
Delitzsch
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