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Delitzsch Delitzsch hat kaum noch Brachen
Region Delitzsch Delitzsch hat kaum noch Brachen
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11:21 14.02.2019
An der Ecke von Holzstraße und Leipziger Straße soll ein neues Haus mit mehreren Wohnungen entstehen Quelle: Christine Jacob
Delitzsch

Ob nun in der Schkeuditzer Straße, der Laueschen Straße oder auch mitten in der Stadt. Bautätigkeit gehört nach wie vor zum Delitzscher Alltag. Doch viel Platz ist nicht mehr.

Delitzscher Dreckecken weg

In der Stadtverwaltung ist das ein Grund zur Freude: „Die Dreckecken sind im Großen und Ganzen weg, die städtebaulichen Schandflecken beseitigt“, findet jedenfalls der Delitzscher Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos). Diese Entwicklung sei natürlich mehreren Faktoren geschuldet, unter anderem auch dem, dass die Verwaltung immer um Gespräche und Lösungen bemüht sei. So gebe es eigentlich nur noch in den Ortsteilen Brachen wie das ehemalige Rittergut in Brodau. Dies sei in privater Hand, die Stadt habe aber verschiedentlich Gespräche geführt und meist hätten diese eine positive Resonanz.

Brachen gefüllt

In der Innen- und Altstadt sind die meisten Brachen weg, entstanden Neubauten wie das Ehrenberghaus der Wohnungsgesellschaft WGD oder Immobilien privater Investoren. Im Rosental seien noch zwei Flurstücke zu haben, allerdings seien diese leerstehenden Flächen nicht in städtischer Hand. Wie so vieles, was noch brach liegt. An der Ecke von Leipziger Straße und Holzstraße soll ein neues Mehrfamilienhaus einer Leipziger Wohnungsgenossenschaft mit einigen Mietwohnungen entstehen. An der Ecke war kurz nach der Wende abgerissen worden, seitdem liegt das Areal brach und teils arg verwildert da. Aus den hochfliegenden Plänen eines Hotelbaus wurde nichts. Nun sollen bald Wohnungen entstehen, denn die sind nach wie vor stark gefragt in Delitzsch.

Teils Wartelisten für Wohnungen

So gibt es zum Beispiel für den geplanten Neubau der WGD in der Karlstraße teils sogar Wartelisten für die Wohnungen. Damit kommt eine Brache, von vielen als Parkplatz genutzt, in der Innenstadt weg. Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei sind nun die vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen und kann die Erschließung beginnen. Geplant ist eine kleine Wohnsiedlung für die gehobeneren Ansprüche.

Von Christine Jacob

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