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Delitzsch Delitzsch sucht den Superbürger - und kürt Sieger zur Einheitsfeier
Region Delitzsch Delitzsch sucht den Superbürger - und kürt Sieger zur Einheitsfeier
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14:22 19.05.2015

Festrahmen vergeben. Am 3. Oktober findet die Preisverleihung statt. Diesmal während der Festveranstaltung anlässlich des 25. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung und der Jubiläen der innerdeutschen Städtepartnerschaften zwischen Delitzsch und Monheim am Rhein sowie Friedrichshafen in einem ganz besonderen Rahmen.

Erst 2009 begründet, wurde die Ehrung mit dem Stadtratsbeschluss im Jahr 2011 bereits kurz nach dem Start reformiert. Denn nach großer Erfolgsgeschichte hört sich die junge Historie des Preises zunächst bedauerlicherweise nicht an: Seit dem Start wurde die Auszeichnung für Ehrenamtliche jährlich vergeben. Fünf Kategorien mit Titeln wie "Chancen und Wege", "Sport und Gesundheit", "Taten und Kräfte", "Kunst und Kultur" sowie "Architektur und Natur" gab es. Nur: Preisträger zu finden, gelang von Anfang an nur schwer, Vorschläge kamen kaum und zögerlich oder doppelt ins Rathaus. 2009, bei der ersten Verleihung, waren es 16 - davon fünf gleiche. Im ersten Bürgerpreis-Jahr konnten sogar nur vier Kategorien mit Preisträgern besetzt werden. Der Bürgerpreis kann derselben Person aber nur einmal zuerkannt werden. Das ehrenamtliche Engagement soll nicht in Verbindung mit der Erwerbstätigkeit des Nominierten stehen. An diesen Richtlinien werde auch nichts geändert, heißt es aus dem Rathaus

Keine zwei Jahre später fiel die Entscheidung, den Preis neben dem Zwei-Jahres-Rhythmus deutlich zu verschlanken und neu aufzustellen. Statt der fünf Kategorien gibt es nun noch drei - Kultur, Sport und Soziales. Neben Ruhm und Ehre gab es nun auch Geld. Der Bürgerpreis ist und bleibt in jeder Kategorie mit 500 Euro dotiert, was die Ehrenamtlichen zusätzlich würdigen soll. Nach 2013 steht nun die zweite Vergabe nach neuen Richtlinien an, auf den großen Ansturm braucht man nach den bisherigen Erfahrungen wohl nicht hoffen. "Bisher sind keine Stimmen nach einer erneuten Veränderung der Richtlinien laut geworden", teilt die Stadtverwaltung auf Anfrage mit.

Beim letzten Anlauf wurden bereits bekannte Namen Delitzscher Engagements geehrt: Rolli-Club-Chefin Gabriele Möritz (Kategorie Soziales), Theaterakademie-Vorantreiber Olaf Milkner (Kultur) und NHV-Macher Steffen Menzel (Sport). Zudem vergab die Jury einen anerkennenden Jugendpreis an Lisa Schneider für ihre Erfolge und Vorbildwirkung im Judosport. Diese Auszeichnung ist undotiert.

Nun gilt es, würdige und eben noch nicht gewürdigte Nachfolger zu finden. Alle Delitzscher Bürger sowie die in der Stadt ansässigen Vereine, Gruppen, Organisationen, Parteien und Institutionen können Vorschläge einreichen. Ab Februar erfolgt wiederholt eine Ausschreibung, unter anderem im Amtsblatt der Stadt Delitzsch. Einsendeschluss für die Nominierungen in den drei Kategorien Kultur, Sport, Soziales soll Ende Mai sein. Im Juni treffen sich der Oberbürgermeister und Fraktionsvorsitzende, um sich auf die Gewinner zu verständigen, die jedoch bis zum Zeitpunkt der Verleihung am 3. Oktober geheim bleiben werden. © Kommentar

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.02.2015
Christine Jacob

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