Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Delitzsch Delitzsch will 2017 Fußweg nach Werben bauen
Region Delitzsch Delitzsch will 2017 Fußweg nach Werben bauen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 19.11.2016
Unweit der Einfahrt zum Stiftsweg wird eine Bushaltestelle gebaut. Der Fußweg in Verlängerung bis Werben soll nächstes Jahr folgen. Quelle: Foto: Thomas Steingen
Anzeige
Delitzsch

Für das Wohngebiet Sandmark will die Stadt Delitzsch in den kommenden Monaten einige Verbesserungen der Infrastruktur einleiten. Das ist das Ergebnis des Bürgerdialogs, zu dem der Delitzscher Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) am 18. Oktober in der Sandmark weilte. Zahlreiche Bürger nutzten damals die Chance, um mit dem Stadtoberhaupt ins Gespräch zu kommen und ihre Fragen und Hinweise vorzubringen. Wie berichtet, konzentrierten sich diese im Wesentlichen auf die Schwerpunkte Verkehrskonzept, Straßenbeleuchtung sowie Ordnung und Sicherheit.

Die wohl wichtigste Neuigkeit dürfte die Ankündigung sein, dass die Stadtverwaltung 2017 den fehlenden Fußweg zwischen den Wohngebieten Sandmark und Werbener Teich bauen lassen will. „Im neuen Doppelhaushalt wird Geld für den Weg eingeplant, der dann 2017 errichtet werden soll. Er wird an der Bushaltestelle/Stiftsweg beginnen und an den bereits vorhandenen Weg in der Werbener Straße anschließen“, so Wilde. Von dort gibt es über die Gartenstraße im Wohngebiet Werbener Teich eine Verbindung zur Laueschen Straße, wo ebenfalls Fußwege vorhanden sind. Der Beschluss des Haushaltsplanes durch den Stadtrat steht noch aus. Der OBM geht aber davon aus, dass der Stadtrat zu dieser Investition keine Einwende haben wird. Auch bezüglich der Bushaltestellen, ändert sich etwas. Aktuell gibt es nur Haltepunkte auf unbefestigten Wegen, eine richtig ausgebaute Bushaltestelle fehlt. Derzeit entsteht zumindest auf der stadteinwärtigen Straßenseite eine barrierefreie Haltestelle mit einem Buswartehäuschen und eine Anbindung mittels Fußweg zum Stiftsweg. Die Wegebauarbeiten hierfür sind bereits abgeschlossen. Was die niedrige Frequenz betrifft, mit der Busse das Wohngebiet anfahren, verweist das Rathaus auf den Landkreises Nordsachsen, in dessen Regie der Personennahverkehr liegt. „Wir können nur Anregungen geben“, erklärt Wilde. Bisher habe er aber keine Beanstandungen erhalten. Wichtig sei der Schülerverkehr. „Dazu werden die Schulleiter gefragt und auch der Technische Ausschuss des Stadtrates beschäftigt sich damit.“ Zu unterscheiden sei außerdem zwischen gemeinnützigen Buslinien und eigenen Linien der Unternehmen. Letztere entscheiden nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten, ob sich eine Linie rechnet oder nicht.

Das Gehwegproblem hinter dem Wall am Wohngebiet und entlang der Kleingartenanlage „Gute Hoffnung“ will die Stadt zeitnah anpacken. Dort sind sämtliche Wege in einem desolaten Zustand, weil aufwachsende Wurzeln sie zerstören. Noch in dieser Saison würden die betreffenden Pappeln gefällt. Später sollen die Wege instand gesetzt werden. Auch die Straßenbeleuchtung im Wohngebiet werde überprüft, kündigt der OBM an. Er weist aber darauf hin, dass bei der Erschließung des Gebietes die Beleuchtung nach geltenden Vorschriften geplant worden sei.

Was das Parken im Wohngebiet betrifft, lehnt die Stadtverwaltung das Aufstellen von Verbotsschildern ab, weil die Straßenverkehrsordnung, das Halten an engen und unübersichtlichen Stellen verbietet. Hier ermuntert Wilde die Bewohner, diejenigen anzusprechen, die falsch parken. Letztlich seien es Anwohner selbst, die solche Verstöße begingen. Kontrollen seitens der Stadt sind zwar nicht ausgeschlossen, würden aber nach Dringlichkeit angeordnet. Keine Notwendigkeit sieht die Stadtverwaltung auch für die Errichtung eines Fußgängerüberweges oder einer Ampel in der Bitterfelder Straße Höhe Sachsenstraße. Die Straße sei gut einsehbar, so die Begründung.

Von Thomas Steingen

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Acht Schulen nehmen in diesem Jahr am Gemeinschaftsprojekt „Schüler lesen Zeitung“ von LVZ, Promedia, Stora Eno und Mitgas teil. Die Klasse 9 b der Artur-Becker-Oberschule in Delitzsch zog nach acht Wochen Projektarbeit bei einem Zeitungsfrühstück Zwischenbilanz. Dazu hatten sich die Schüler einen LVZ-Redakteur eingeladen.

23.05.2017

Rico Laue aus Eilenburg und Sebastian Wendler aus Delitzsch traten zusammen als „Neuzeitkinder“ bei der Castingshow „Das Supertalent“ auf und wurden nach 40 Sekunden rausgebuzzert. Nun erheben die beiden RTL-Kandidaten schwere Vorwürfe gegen die Produktionsfirma.

17.11.2016

Gleich drei Führungskräfte des Delitzscher Polizeireviers feiern ihren 60. Geburtstag. Heute ist es der Leiter des Reviers Klaus Kabelitz. Für die Beamten endet in Kürze ihre Dienstzeit. Kabelitz will um ein Jahr verlängern. Auch sein Stellvertreter Ralf Weigelt hat den Wunsch. Der Leiter Kriminaldienst Ulrich Haberlag will planmäßig in den Ruhestand gehen.

18.11.2016
Anzeige