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Delitzsch Delitzsch will Alte Dorfstraße im Ortsteil Spröda mit Leadermitteln ausbauen
Region Delitzsch Delitzsch will Alte Dorfstraße im Ortsteil Spröda mit Leadermitteln ausbauen
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00:20 10.08.2017
Im Waldblick in Spröda ist es eng geworden. Dort verlegt der Abwasserverband einen neuen Kanal und Hausanschlüsse. Anschließend soll die Straße grundhaft ausgebaut werden. Quelle: Thomas Steingen
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Spröda

Während durch die Alte Dorfstraße in Spröda schon wieder Fahrzeuge rollen, ist der Kanalbau in der parallel dazu verlaufenden Straße Waldblick am Südrand des Dorfes noch voll im Gange. Die Arbeiten würden im Zeitplan liegen, sagt Oewa-Projektleiter Michael Mönicke, dessen Unternehmen für den Abwasserzweckverband Unteres Leinetal (AZV) die Betriebsführung ausübt und somit auch die Ortserschließung in Spröda begleitet. Ziel ist es, bis November die Bauarbeiten im Delitzscher Ortsteil zu beenden. So war bisher der Plan.

Zustand schlechter als erwartet

Jetzt informiert Delitzschs Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) über eine Neuerung, aller Voraussicht nach, wird die Alte Dorfstraße im kommenden Jahr grundhaft ausgebaut. Denn bei den Tiefbauarbeiten zum Verlegen der Abwasserleitungen ist festgestellt worden, dass der Zustand der Straße schlechter ist als erwartet. Deshalb sei es sinnvoller, sie jetzt zu erneuern, um sie nicht später noch einmal aufreißen zu müssen. Allerdings ist das abhängig von Fördermitteln, denn ohne sie könne die Stadt das Vorhaben nicht stemmen. Sie hofft dabei auf Mittel aus dem Leader-Topf.

Provisorischer Deckenschluss

Noch in diesem Monat beschließt das Entscheidungsgremium für die Leader-Region Delitzscher Land, welche Anträge für die Aufwertung des ländlichen Raumes befürwortet werden. Ist der für den grundhaften Ausbau der Alten Dorfstraße dabei, ist im Herbst mit einer Bewilligung der Gelder zu rechnen. Danach könnten die Bauleistungen ausgeschrieben werden, um dann im kommenden Frühjahr loslegen zu können, erklärt der Oberbürgermeister. Bis dahin werde die Straße als Provisorium so bleiben, wie sie derzeit ist – heißt, der Kanalgraben ist verfüllt und aufgeschottert und mit einem feinkörnigen Belag überzogen. Diesen will der AZV laut Mönicke regelmäßig nachbessern. Wie Wilde weiter ankündigt, werde sich der Ausbau lediglich auf die reine Fahrbahn und die Schnittgerinne beziehen. Borde und Fußwege könnten aus finanziellen Gründen nicht mit erneuert werden.

Anwohner sollen Rücksicht nehmen

Weil sich auch der Abwasserverband an den Straßenbaukosten beteiligen muss, „ist mit der Stadt Delitzsch vereinbart worden, das der AZV bereits in diesem Jahr auf einer Länge von 135 Metern das östlichste Stück der Alten Dorfstraße grundhaft ausbaut“, so der Oewa-Projektleiter. Die Straße „Waldblick“, in der neben den Abwasserleitungen auch eine neue Trinkwasserleitung in die Erde kommt, wird hingegen wie geplant gebaut. Sie soll als Anwohnerstraße nach Abschluss des Tiefbaus gepflastert werden. Aufgrund der sehr engen Bauverhältnisse im Waldblick bittet Mönicke die Anwohner, den Baufortschritt nicht mit parkenden Autos zu behindern. „Umso schneller geht es.“

Von Thomas Steingen

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