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Delitzsch Delitzsch zappt auf allen Fernsehkanälen
Region Delitzsch Delitzsch zappt auf allen Fernsehkanälen
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18:09 06.03.2011
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. Den vergnüglichen Fernsehabend ließen sich rund 120 Gäste nicht entgehen.

Zur Tagesschauzeit betrat zunächst Moderator Christian Neubert die Bühne, übte die Zugabe-Rufe mit dem Publikum und verkaufte diesem nebenbei die Nachricht, dass „wer die Rechnung nicht bezahlen kann" sich auch auf den DCV nicht verlassen kann. Der hatte sein Pulver schließlich in ein gut zweistündiges Fernsehprogramm gesteckt. Dazu nahmen Elke Helcig und Trixi Giesel auf der Fernsehcouch Platz, um einen ganz gemütlichen Weiberabend vor der Glotze zu verbringen. Sie landeten beim Zappen zunächst bei den grünen Männchen, die bei Riverdance landeten und brauchten danach eine von insgesamt zwei Werbepausen zum Abkühlen.

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Da warben die beiden Frauen selbst via eingespielten Film, verkauften eher wenige praktikable Dinge gegen stumpfes Haar oder schielende Augen. Was für die Seele gab es danach auf dem Kinderkanal. Die kleinen Piraten dockten an, anschließend ließen die Sternchen Trixi sich so langsam aus Schafswollsocken und Zudecke schälen. Frenetisch gefeiert wurde die neunjährige Jessica Beer, die mit ihrem mit Überschlägen und einhändigen Rad gespickten Mariechen-Tanz die ersten Zugabe-Rufe bekam. „Ein bisschen Comedy" war den Damen auf der Couch danach gerade Recht und so landeten sie bei Gustaf und Karl und deren Thekengespräch. Sie wussten über die Gut(t)enbergs: „Der eine hat die beweglichen Letter, der andere die beweglichen Textpassagen erfunden." Natürlich durfte auch eine olle Filmkamelle, die von den Narren heiß vertanzt wurde und das „Krankenhaus am Rande der Stadt" mit seiner Sprechstunde der besonderen Art nicht fehlen.

Rockig ging es bei der DCV-Murmelbande zu, die mit Beinhardt wie die Rocker das Publikum kräftig amüsierte. Nur ABBA setzte dem noch eins drauf, und ließ den DCV weit ab von jedem Waterloo so langsam ins Finale gehen. Denn auch Trixi und Elke fanden, dass es langsam Schlafenszeit sei, doch „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett". Und so bewies noch der DCV-Ableger der Addams Family mit seinem Tanz das Gespür für das Groteske und Makabre.

Dieter Bohlen und dem Bruder von Bruce Darnell blieb es dann vorbehalten, die Superkarnevalisten des DCV zu küren. Knapp vor der Superdiva machte Schwanzrüssel das Rennen. In diesem Kostüm steckte Marko Rühl. „Ich bin seit vier oder fünf Jahren als Zuschauer dabei. Das Männerballett ist immer komisch und das Mariechen war dieses Mal besonders toll. Doch das ganze Programm ist sehenswert."Solcher Einschätzung kann DCV-Präsident Rüdiger Kleinke, der sich in diesem Jahr eine Programm-Auszeit nahm, nur zustimmen. „Mein Stellvertreter Ronny Kador und das ganze Team haben das prima hinbekommen." Und so bleibt am Ende nur noch eins zu sagen: „Besser als das Zappen auf der Couch, ist das Programm des DCV.

Ilka Fischer

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