Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Delitzsch Delitzscher Adventsmarkt zog 15.000 Besucher in seinen Bann
Region Delitzsch Delitzscher Adventsmarkt zog 15.000 Besucher in seinen Bann
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:28 13.12.2015
Anzeige
Delitzsch

Etwa 15.000 gut gelaunte Besucher, 68 zufriedene Händler – der Delitzscher Adventsmarkt hat in diesem Jahr alle Rekorde gebrochen. Auch der Vielfalt des Angebotes wegen. Da machte es der Mix. Die Spezialitätenhändler aus Frankreich, der Tschechei und aus Salzwedel wurden vom Andrang förmlich überrollt. Ergo fiel das erste Fazit des dreitägigen Spektakels positiv aus. Genauer unter die Lupe genommen wird das Ergebnis aber Anfang Januar. Dann folgt die gemeinsame Auswertung der Hauptorganisatoren nämlich der Stadt und dem Händlerverbund Werbegemeinschaft Delitzsch.

Wird dort das Comeback des mehrwöchigen Weihnachtsmarktes beschlossen? „Auch wenn der Markt fantastisch angenommen wurde, wäre es schwer die Besucherzahlen in der Woche zu halten“, tritt Orga-Chef Christian Maurer auf die Bremse. „Aber ein weiteres Wochenende würde man den Markt schon voll bekommen“, legt Maurer nach. Sicherlich wird das auch ein gewichtiges Thema auf der Agenda der Januar-Zusammenkunft sein. „Wir müssen schauen, wie wir auf den Besucherstrom reagieren und überlegen, wie wir weitermachen“, schließt sich Stefan R. Adam von der Werbegemeinschaft an. Aber auch er glaubt, dass es schwierig wäre, über einen längeren Zeitraum die Intensität des Spektakels oben zu halten.

All das wäre mit einem ordentlichen Mehraufwand verbunden. Das Bühnenprogramm müsste erweitert, Händler gefunden werden, die auch länger als ein Wochenende bleiben – auch der Organisationsrahmen würde sich ändern. Denn schon für den diesjährigen Adventsmarkt hatte Hauptorganisator Maurer etwa bei 400 Händlern Klinken geputzt. Die Highlights entdeckte er aber auf anderen Märkten. Die französischen Händler in Dresden, die Baumstriezelmacher in Meißen oder den Drechsler in Olbernhau. Allsamt waren die vom Andrang der Delitzscher überrascht. Ihre Zusage für das kommende Jahr hat sich Maurer schon gesichert. „Es geht ja um das Besondere, was den Reiz ausmacht“, begründet er die Orga-Mühe. Wobei das Altbewährte hinten nicht runter fallen soll. Viele Budenmieter, wie etwa das Sportstudio Schweiger oder das Ziehwerk haben Bestandsschutz.

Neu war in diesem Jahr die Sperrung der Straßen rund um den Markt. Die war nötig geworden, weil sich das Treiben auch über den kompletten kleinen Markt bis zum alten Kino erstreckte. Im Markt 20 kamen erstmals die Kleinen voll zum Zuge. Drinnen wurde gebastelt. Außerdem gab es im Lichtspielhaus eine zweite Bühne. „Der Sortimentmix kam an“, ist sich Händler Adam sicher.

Größer werden kann der Adventsmarkt nicht. Mehr gibt die Fläche nicht her. Auch das Nadelöhr von der Breiten Straße her, wird sich nicht beseitigen lassen. Dagegen stößt Adam eine kleine Debatte über die Müllentsorgung an. Papierkörbe waren rar gesät. „Da müssen wir nachjustieren. aber das sind Kleinigkeiten“, sagte er zufrieden.

Von Alexander Bley

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Braune Fluten, die sich über die Felder in den Ort ergießen; der Lober, der über die Ufer tritt: Solche Szenarien wollen die Rackwitzer nicht mehr haben. Ein Hochwasserschutzkonzept soll Abhilfe schaffen. Allerdings sind für die Realisierung des Papiers noch einige Hürden zu überwinden.

10.12.2015

Die Delitzscher Lehrrettungswache des DRK Delitzsch öffnete am Montagabend, dem 7. Dezember, erstmals im Rahmen der Adventsaktion seine Türen für viele interessierte Besucher. Die Mitarbeiter stellten ihren Tätigkeitsbereich und ihre Technik vor. Vielfach war der Dank an die Retter, die jeden Tag im Einsatz sind, zu hören und die Achtung zu spüren.

10.12.2015

Hinter dem Hauses Leben in der Loberstadt verbirgt sich ein Begegnungs- und Informationszentrum im Ärztehaus, das sich mit Tumorerkrankungen und vor allem ihren Folgen befasst. Denn ein normales Leben ist auch dann nicht möglich, wenn die Krebstherapie überstanden ist. Mit speziellen Angeboten, die normale Therapien so nicht bieten, will der Treff den Betroffenen helfen.

09.12.2015
Anzeige