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Delitzsch Delitzscher Andreas Handke startet wieder als Polsterer durch
Region Delitzsch Delitzscher Andreas Handke startet wieder als Polsterer durch
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11:38 06.05.2016
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Delitzsch

Die Delitzscher Geschäftswelt bleibt in Bewegung. Ab Montag findet sich mit Handke-Service ein bekanntes Geschäft an neuer Stelle und wird ein Handwerk mit Tradition in Delitzsch wiederbelebt.

25 Jahre lang haben Conny und Andreas Handke in der Schulstraße gemeinsam ein Geschäft betrieben. Nun trennen sich die Wege. Der gelernte Polsterer und Sattler Andreas Handke zieht mit seiner Sparte – von der Schuhrepartur und den Schlüsseldienst über Fotokopie und die Gravur bis zur Nähmaschinenreparatur reicht seine Angebotspalette – in die Eilenburger Straße 51. Die Änderungsschneiderei von Conny Handke bleibt in der Schulstraße 26, sie bietet dort mit zwei Mitarbeitern von der Reparatur über die Änderung bis hin zur Neuanfertigung so ziemlich alles rund ums Textil. Beiden Teams steht mit der räumlichen Trennung mehr Platz für ihre Werkstätten zur Verfügung, bislang waren kaum 30 Quadratmeter zu teilen.

„Für mich ist das auch die Chance, meinen eigentlichen Beruf wieder zu aktivieren“, sagt Polsterer und Sattler Andreas Handke. Nach wie vor wird er Dienstleistungen wie den Schlüsseldienst oder die Schuhreparaturen anbieten. So geht es ihm um den Erhalt von Lieblingsstücken seiner Kunden statt dem fixen Weg derer zur Mülltonne. Einen guten Schuh repariert er lieber für einen guten Preis, statt auf Ramschware zu setzen. Doch auch die Leistungen der Raumausstattung Krause wird Andreas Handke mit seinem Team fortführen, wieder die Polsterei anbieten.

Noch bis Jahresanfang war der Raumausstatter Krause in der Eilenburger Straße tätig. Gardinenstudio und die Polsterei kann der 47-jährige Handke nun ideal und auf mehr Raum miteinander verbinden, selbst wieder an Sitzmöbeln und Co. arbeiten. Zwei Mitarbeiter beschäftigt er. „Raumausstattung Krause ist ein alteingesessenes Geschäft mit gutem Kundenpotenzial“, schätzt er. Es sei schade um jeden Betrieb, der verloren ginge. „Handwerk ist sonst vom Aussterben bedroht.“

Von Christine Jacob

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