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Delitzsch Delitzscher Brandfamilie reißt ihr Haus in der Sandmark ab
Region Delitzsch Delitzscher Brandfamilie reißt ihr Haus in der Sandmark ab
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13:06 21.03.2017
Was das Feuer verschont hatte, hat der Abrissbagger beseitigt. Quelle: Foto: Christine Jacob
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Delitzsch

Keine zehn Jahre alt ist das Haus. Es wird platt gemacht vom Abrissbagger. Das, was mal ihr Stein gewordener Traum vom Eigenheim war und eigentlich eine Altersvorsorge sein sollte, ist Fressen fürs Maul des Abrissbaggers. Olaf Oehmichen kann trotzdem lächeln. Der 54-Jährige kann sich glücklich schätzen, den Brand seines Hauses am 16. Dezember so heil überstanden zu haben. Er kam mit einer Rauchgasvergiftung und seine Frau Kerstin (48), sie war zum Brandzeitpunkt arbeiten, kam mit dem Schreck ihres Lebens davon. „Wir hatten rundum Glück“, sagt Olaf Oehmichen.

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In der Delitzscher Sandmark ist es kurz vor Weihnachten zu einem Brand in einem Einfamilienhaus gekommen. Die Feuerwehr Delitzsch war mit einem Großaufgebot vor Ort und brachte das Feuer schnell unter Kontrolle, das Haus ist vorerst unbewohnbar.

Glück sei auch die immer breitere Unterstützung, die das Paar erlebt. So haben kürzlich Freunde und auch bis dato Unbekannte geholfen, das Haus auszuräumen und all die Sachen zu sortieren, die noch zu retten und zu gebrauchen sind. Auch die alten, verkohlten Dachbalken will das Ehepaar aufheben – als eine Erinnerung an den Tag, an dem die Flammen aus ihrem Hausdach schlugen und sie doch alle noch gut davon gekommen sind, eine Erinnerung an Schutzengel und Glücksumstände. Als solchen sieht es Olaf Oehmichen auch, dass sich mit Transportunternehmer Tilo Süptitz einer gefunden hat, der den Abriss einfach so für sie übernimmt.

Versicherung und Bank haben ihr Okay für den Wiederaufbau signalisiert. Für die Oehmichens drängt nun die Zeit. Erstens, weil sie nicht bis in alle Ewigkeit bei ihren guten Freunden leben wollen, die sie seit dem Brand so bereitwillig unterstützen. Zweitens aus emotionalen Gründen – im September haben sie ihren 30. Hochzeitstag, den wollen sie mindestens am Rohbau oder am liebsten im Haus feiern. Es soll eine Kopie des alten am alten Ort werden. „Die Baugenehmigung haben wir jetzt beantragt“, hofft der 54-Jährige auf schnelle Bearbeitung.

Von Christine Jacob

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