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Delitzsch Delitzscher Fotograf sucht seine Motive in Stadt und Natur
Region Delitzsch Delitzscher Fotograf sucht seine Motive in Stadt und Natur
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18:00 15.09.2016
Wolfgang Jung mit einer seiner Kameras. Mit dem Teleobjektiv gelingen ihm Aufnahmen von scheuen Vögeln, die weiter entfernt sind. Quelle: Thomas Steingen
Schenkenberg

Jährlich rufen Rathaus, Stadtwerke und Wohnungsgesellschaft zu einem Wettbewerb auf, bei dem Fotomotive von Delitzsch und Umgebung für den Delitzscher Kalender gesucht werden. Wolfgang Jung aus Schenkenberg gehört zu den Hobbyfotografen, die sich seit Jahren an diesem Wettbewerb beteiligen. Regelmäßig schafft er es mit seinen Bildern in den Kalender. Auch 2017: diesmal mit dem Barockgarten und dem Schloss im Hintergrund sowie dem Neuhauser See, wo Jung an einem windstillen Tag die Wolkenspiegelung im Wasser festgehalten hat.

Ein Hobby seit der Lehrzeit

„Ich fotografiere schon seit meiner Lehrzeit. Damals hatte ich mir eine Praktika-Spiegelreflex-Kamera gekauft, um Urlaub, die Familie und das Zuhause festzuhalten“, erzählt er. Richtig zum Hobby wurde das Fotografieren, als er von 2002 bis 2012 in Heidelberg arbeitete. „Dort hatte ich viel Zeit und war viel mit dem Rad in der Natur unterwegs. Da habe ich begonnen, Landschaften und Tiere zu fotografieren.“ Dann zwang eine schwere Krankheit ihn, den Job in Heidelberg aufzugeben.

Oft ergeben sich Motive zufällig

Die Veränderungen in Delitzsch und in der Landschaft um die Stadt herum faszinieren den Naturliebhaber. Und dies dokumentiert er mit seinen beiden hochwertigen Digitalkameras von Sony, die er immer dabei hat, wenn er in der Altstadt, am Schloss oder an den Seen im ehemaligen Bergbaugebiet unterwegs ist. „Manchmal, wenn ich hoffe, an einem der Seen einen bestimmten Vogel vor die Kamera zu bekommen, gehe ich mit bestimmten Vorstellungen los. Oft ergeben sich die Motive aber zufällig, wenn mir beispielsweise plötzlich ein Reh über den Weg läuft, eine Baumgruppe im Herbstkleid oder ein besonders gewachsener Baum ins Auge stechen.“ Es könne aber auch ein Vogel sein, der sich in den Bäumen vor seiner Terrasse niederlässt. Auf diese Weise ist ihm schon manches Leserfoto für die LVZ gelungen.

Malen, sammeln und tischlern

Bei seinen Streifzügen ist Wolfgang Jung am liebsten allein. „Das lenkt mich von Alltagsproblemen ab und ich finde Ruhe“, schildert der 60-Jährige. Am vergangenen Sonntagmorgen bekam er einen tief fahrenden Ballon vor die Kamera, der hinter dem Tiergarten aufstieg. Seine Fotos bearbeitet Wolfgang Jung übrigens nicht am Rechner nach, und er experimentiert auch nicht mit Blende und Belichtungszeit. Entweder das Foto wird etwas, oder ich lösche es wieder“, ist seine Devise. Er sei eben ein reiner Hobbyfotograf. Um das Fotografieren professioneller zu betreiben, fehle ihm die Zeit. „Ich habe noch andere Dinge zu tun“, sagt er und zählt auf: die Acrylmalerei, das Tischlern, das Sammeln von Briefmarken und Postkarten. Tischlern hat er sich selbst beigebracht.

Was das Fotografieren betrifft, möchte er auch künftig an Wettbewerben teilnehmen. Und da ist noch ein Wunsch: „Gern würde ich in Afrika auf Safari gehen und große Tiere fotografieren.“

Von Thomas Steingen

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