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Delitzscher Gymnasium beteiligt sich an bundesweitem Wettbewerb „deinSchulhof“

20.000 Euro Preisgeld Delitzscher Gymnasium beteiligt sich an bundesweitem Wettbewerb „deinSchulhof“

Die Hoffnungen sind groß, der Platz hinter dem Schulgebäude ebenso. Seit Jahren hat sich auf diesem Gelände des Delitzscher Ehrenberg-Gymnasiums in der Dübener Straße kaum etwas getan. Dass es dort sehr trist und ungemütlich ist, liegt nicht nur an der jetzigen Jahreszeit. Im nächsten Jahr könnte jedoch Bewegung in das Vorhaben Schulhofgestaltung kommen.

Trist und ungemütlich: Das ist der Schulhof des Ehrenberg-Gymnasiums in der Dübener Straße in Delitzsch.

Quelle: Ditmar Wohlgemuth

Delitzsch. Die Hoffnungen sind groß, der Platz hinter dem Backstein-Schulgebäude in der Dübener Straße in Delitzsch ebenso. Seit Jahren hat sich auf dem Gelände des Delitzscher Ehrenberg-Gymnasiums kaum etwas getan. Dass es dort derzeit sehr trist und ungemütlich ist, liegt nicht nur an der jetzigen, grauen Jahreszeit. Im nächsten Jahr könnte jedoch Bewegung in das Vorhaben Schulhofgestaltung kommen. Schulleitung und Förderverein sind sich einig: Hier muss endlich etwas geschehen. Schulleiter Frank Werner meldete kürzlich, in Absprach mit dem Landkreis Nordsachsen als Träger, das Gymnasium zum bundesweiten Wettbewerb „deinSchulhof“ an. Hauptvoraussetzung für die Teilnahme: Der Schulhof der Bewerber darf in der Ausstattung nicht mehr den Ansprüchen und Bedürfnissen der heutigen Schülerschaft entsprechen und es muss dringender Handlungsbedarf bestehen.

Die Bedingung erfüllt der gymnasiale Pausenhof ganz sicher. Die letzte Bautätigkeit auf dem Platz liegt jetzt gute fünf Jahre zurück. 2010 bekam das Gymnasium die langersehnte Sporthalle. 2,2 Millionen wurden investiert, die Bedingungen für einen qualitativ hochwertigen Schulsport haben sich extrem verbessert, für den Vereinssport wurden weitere Kapazitäten geschaffen. Das einstige, über 100 Jahre alte Gebäude, in dem Sport getrieben wurde, steht weiterhin auf dem Platz im rückwertigen Teil. Denkmalgeschützt darf es nicht abgerissen werden. Es sollte so umgebaut werden, dass es für Kultur statt Sport genutzt werden kann. Passiert ist wenig. Auf den einst angekündigten zweiten Bauabschnitt, der den Schulhof betraf, warten Schüler und Lehrer gleichermaßen.

„Ich habe diesbezüglich viel Verständnis für den Schulträger. Es gab bisher immer wichtigere Dinge, in die investiert werden musste, als in den Schulhof“, erklärte Schulleiter Werner. Dass sich jetzt die Gelegenheit bietet, für eine komplette Neugestaltung 20.000 Euro zu bekommen, führt er auch auf einen Hinweis von Marian Wendt, dem nordsächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten, zurück. Von ihm kam der Tipp, sich zu beteiligen. Veranstaltet wird der Wettbewerb von der Stiftung „Lebendige Stadt“ und der Deutschen Umwelthilfe. Die Schirmherschaft hat Barabara Hendricks, die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, übernommen.

Die Bewerbungsfrist ist Ende November abgelaufen. Die Unterlagen sind eingereicht, Entscheidung noch offen. Im Durchschnitt beteiligen sich 200 Schulen. Eine Jury sucht dann zwei bis drei Schulen aus, befindet über die Vergabe der Mittel, die pro ausgewähltem Schulhof 20.000 Euro ausmachen. Damit allein werde der Hof in der Dübener Straße aber nicht auf Fordermann gebracht werden können.

In der Vergangenheit kursierten Pläne, die in ihrer Umsetzung etwa 1,4 Millionen Euro bedürfen. Deshalb gehört zu den Auswahlkriterien nicht nur die hohe Motivation aller Akteure an dem Projekt, sondern auch die Bereitschaft, weitere Gelder zu akquirieren. Und an dieser Stelle kommt wiederum der Förderverein des Gymnasiums ins Spiel. Der hatte sich in seiner letzten Mitgliederversammlung dafür ausgesprochen, Tischtennisplatten oder auch Fußballtore mitzufinanzieren. „Zwei Tischtennisplatten kosten etwa 6000 Euro“, hatte Frank Werner vorab recherchiert. Natürlich gebe es auch billigere, doch die favorisiere er auch aus Sicherheitsgründen nicht. Dem Vorschlag des Vereins, den Ehrenberg-Lauf 2016 der Finanzierung der Tore und Platten zu widmen, wurde zugestimmt. Die Motivation der Schüler, sich am Lauf zu beteiligen, dürfte damit einmal mehr wachsen.

Von Ditmar Wohlgemuth

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