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Delitzscher Industriebetrieb platzt aus allen Nähten

Erweiterungsbau Delitzscher Industriebetrieb platzt aus allen Nähten

Die Büros sind überbelegt, die Auftragsbücher sehr gut gefüllt. DSD Industrie Rohrtechnik im Gewerbegebiet Delitzsch-Südwest muss anbauen und feierte am Montag Richtfest für den neuen Bürokomplex. Erst nach längerer Überlegung entschloss man sich in der Geschäftsführung zu dem Schritt. Eine Herausforderung neben dem laufenden Geschäft.

Anstoßen zum Richtfest: Michael Hüfner (DSD-Prokurist), Olaf Milkner (Planer Probau), Thomas Roeder (DSD-Geschäftsführer), Matthias Tröpken (Bauunternehmer) und Ines Möller (Bürgermeisterin Wiedemar).

Quelle: Wolfgang Sens

Wiedemar. Das Unternehmen DSD Industrie Rohrtechnik muss nach knapp sieben Jahren am Standort in der Carl-Friedrich-Benz-Straße 2 im Gewerbegebiet Delitzsch-Südwest seine Gebäudekapazitäten deutlich erweitern. Gestern wurde Richtfest für einen Erweiterungsbau gefeiert, der künftig mehr Platz und wie es Geschäftsführer Thomas Roeder erklärte, auch deutlich „bessere Arbeitsbedingungen für die Kollegen in den Büros“ bieten wird. Dafür griff das Unternehmen tief in die Tasche und investierte einen mittleren sechsstelligen Betrag.

Baugenehmigung lag ein Jahr

Die Entscheidung habe man sich nicht leicht gemacht, verriet zudem der Geschäftsführer. Die Baugenehmigung für den Anbau an den bestehenden Bürokomplex gibt es bereits seit einem Jahr. Immer wieder sei überlegt worden, ob die Option des Neubaus neben dem laufenden Geschäft gezogen werden kann. „Wir sind derzeit mehr als ausgelastet, aber auch erfolgreich innerhalb der DSD Steel Group“, betonte Roeder. Im Frühsommer habe man sich dann doch dazu durchgerungen, dass Projekt anzugehen. „So wie es jetzt ist, geht es auch nicht mehr weiter“, ergänzte Prokurist Michael Hüfner.

Vier Leute in einem Büro

In den jetzigen Büros würden bereits bis zu vier Mitarbeiter untergebracht. Ein Zustand, der einer Veränderung bedürfe. Um so glücklicher sei man, dass sich mit dem neuen Gebäude die Situation entspannen werde. „Es wird trotzdem kein Raum leer bleiben“, erklärten Geschäftsführer und Prokurist übereinstimmend. Die Mitarbeiterzahl habe sich zum Start im September 2011 mehr als verdoppelt. Derzeit hat das Delitzscher Unternehmen, das auf der Gemarkung Wiedemar seinen Standort errichtet hat, 60 festangestellte Mitarbeiter. „Noch einmal 100 Mitarbeiter kommen in den nachgeordneten Partnerbetrieben hinzu“, teilte Thomas Roeder mit.

Kleinere Belegung bewährt

Dass die Richtfestfeier in einem künftigen Großraumbüro stattfand, entkräftete Prokurist Hüfner schnell, als er die erschrockenen Gesichter seiner Kollegen sah. „Diese großen Büros werden von den Mitarbeitern nicht sehr gut angenommen“, wisse er. Kleinere Belegungen hätten sich bewährt. Die Büros seien unter anderem für die Bereiche Planung, Projektabwicklung, Bauleitung, aber auch für die Konstruktion und für den Ingenieursbereich gedacht. Auch ein eigens mit einem Großformatdrucker (Plotter) ausgestattetes Zimmer werde es geben.

Die DSD Industrie Rohrtechnik GmbH bietet seinen Kunden ganzheitliche Lösungen in den Bereich Stahlrohr- und Kunststoffleitungsbau, Stahlbau sowie Wassertechnik an. Der Service reicht dabei von der Konzeptfindung über die Planung bis hin zur Montage und Inbetriebnahme. Höchste Qualität und professionelle Umsetzung seien dabei das Hauptaugenmerk.

Auftragsbücher gut gefüllt

„Wir sind zwar europaweit aktiv, derzeit fertigen wir aber vor allem in Deutschland“, erklärte der Geschäftsführer. In diesen Jahr werde das Unternehmen einen Umsatz von über 20 Millionen Euro vorweisen können. Die Auftragsbücher seien auch für 2018 sehr gut gefüllt. „Wir sind deshalb ständig auf der Suche nach gut ausgebildetem Personal, aber auch nach Interessenten, die bei uns Lehrling werden wollen“, so Roeder. Praktika würden angeboten ebenso BA-Studienplätze. In diesem Jahr haben wiederum zwei Anlagenmechaniker sowie eine BA-Studentin ihre Ausbildung begonnen.

Von Ditmar Wohlgemuth

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