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Delitzscher Rettungskräfte probten in den Behinderten-Werkstätten den Ernstfall

Brandschutzübung Delitzscher Rettungskräfte probten in den Behinderten-Werkstätten den Ernstfall

Die Brandmeldeanlage heult auf, jetzt müssen alle raus. Rund 120 Menschen mussten am Mittwochvormittag wegen eines Feueralarms aus den Werkstätten des Behindertenzentrums (BHZ) evakuiert werden. Allerdings: Es war „nur“ eine Übung.

Feuerwehrleute evakuieren einen "Verletzen", einer der Einsatzführer (rote Weste) koordiniert Weiteres über Funk mit der Einsatzleitung.

Quelle: Christine Jacob

Delitzsch. Zum Schluss gab es Applaus für alle Beteiligten – von Feuerwehr über Rettungsdienst und Polizei bis hin zum externen Arbeitssicherheits-Berater.

10.15 Uhr herrschen noch ruhige Arbeitsatmosphäre und die übliche Geschäftigkeit an den Werkbänken. Plötzlich wird die Stille unterbrochen, fiept der Alarm los. Die Gruppenbetreuer sammeln ihre Leute, weisen die behinderten Mitarbeiter an, das Gebäude zügig, aber ruhig zu verlassen. Das gelingt wie im Bilderbuch. Sie suchen mit ihnen die Sammelpunkte auf und warten dort, gespannt und ein wenig aufgeregt. Die Martinshörner der Feuerwehr sind derweil auch schon zu hören, die Kameraden kommen. Vom Leiter der Behindertenwerkstatt werden sie in Empfang genommen und informiert, die Lage wird sondiert. Rund 120 Menschen haben das Gebäude verlassen und warten im Freien, zwei werden noch vermisst und von den Kameraden wenig später gefunden. Eine „Verletzte“ – das Drehbuch der Übung sieht ein gebrochenes Bein vor – wird, von zwei Kameraden gestützt, aus dem Haus geholt. Eine weitere Person, dargestellt von einer Puppe, muss reanimiert werden. Kurz vor elf ist die Übung zur Zufriedenheit beendet. „Es war unser Ziel, die Übung so lebensnah wie möglich zu gestalten“, sagte gestern BHZ-Geschäftsführer Hannes Markert. „Es ist ruhig und konzentriert abgelaufen“, lobte er vor allem die behinderten Mitarbeiter. Auch die Gruppenleiter hätten die Lage stets unter Kontrolle gehabt. „Im Ernstfall hätte es also gut ausgehen können“, so Markert.

Der Ernstfall ist noch nicht so lange her: Im April 2013 hatte ein Mitarbeiter in der Tischlerei Feuer gelegt. Glück im Unglück damals war, dass es nachts passierte und so keiner zu Schaden kam. 300.000 Euro Sachschaden gab es.

Von Christine Jacob

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