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Delitzsch Delitzscher Schokoladenfabrik mit Werksverkaufsstelle
Region Delitzsch Delitzscher Schokoladenfabrik mit Werksverkaufsstelle
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14:48 25.10.2009
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Delitzsch

Obwohl der bisherige Fabrikverkauf im Delitzscher Schokoladenwerk ein eher unscheinbares Dasein fristete, wurde er in der Region gut angenommen. Besonders vor Feiertagen wie dem Oster- oder Weihnachtsfest standen die Menschen dort Schlange, um an Süßes zu günstigen Preisen zu gelangen. Von diesem Beliebtheitsgrad bei den Menschen will nun auch der neue Eigentümer, die Halloren Schokoladenfabrik AG in Halle, profitieren. „Deshalb vergrößern wir den Werksverkauf und passen ihn an die Gesamtproduktpalette des Unternehmens an“, sagt Nadine Schindler, Assistentin des Vorstandes, die für die Filialbetreuung zuständig ist.

Auf etwa dem Zehnfachen der bisherigen Verkaufsfläche sind ab heute 9Uhr die Produkte der Halloren-Gruppe im Delitzscher Werk zu haben. „Wir bieten hier das komplette Sortiment und natürlich auch die Erzeugnisse, die in Delitzsch hergestellt werden. Dazu gehören Marken wie Lohmann, Böhme, Laroshell und Delitzscher“, erklärt Halloren-Marketing-Chef Tino Müller. Werksverkauf heiße aber auch: „Hier gibt es die frischsten und neusten Produkte.“ Für den Fabrikverkauf wurde ein ehemaliges, rund 300 Quadratmeter großes Zwischenlager umgebaut. In dem hellen und geräumigen Verkaufsraum können Kunden nun bequem bummeln. Eine Glasscheibe erlaubt zudem einen Blick in die laufende Produktion, denn hinter dem Fenster sieht man wie die Süßigkeiten abgefüllt werden. Auch die Öffnungszeiten haben sich noch etwas verbessert. Ganzjährig ist der Werksshop nun Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 9 bis 13Uhr geöffnet. „Ab nächster Woche kann auch mit EC-Karte bezahlt werden“, so die Vorstandsassistentin.

Die Halloren AG, die rund 500 Mitarbeiter beschäftigt, hat das Delitzscher Schokoladenwerk am 1. Oktober 2008 mit damals 130 Beschäftigten aus der Insolvenz übernommen (wir berichteten). Heute gibt es in der Dübener Straße in Delitzsch 161 feste Arbeitsplätze. In den Hallorenwerken in Halle, Delitzsch und Cremlingen (Niedersachsen) werden mehr als 180 Schokoladenprodukte gefertigt. Mehr als 40 davon gehören zum Delitzscher Sortiment.

Halloren will das Exportgeschäft weiter ausbauen. Dabei spiele die Delitzscher Schokoladenfabrik eine wichtige Rolle, denn laut Klaus Lellé, Vorstandsvorsitzender, ist die Nachfrage in Osteuropa oder Ländern wie Griechenland nach Produkten, die in Delitzsch produziert werden, sehr hoch. Betrage der Exportanteil des Umsatzes in der Halloren-Gruppe rund 20 Prozent, so erreiche er in Delitzsch mehr als 30 Prozent. Aufgrund der guten Auftragslage hat der Vorstandschef für dieses Jahr ein Umsatzziel von 54 Millionen Euro im Blick. 2008 erwirtschaftete das Unternehmen nach eigenen Angaben 38 Millionen Euro.

Thomas Steingen

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