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Delitzsch Delitzscher Stadtrat stimmt für Grundstücksverkäufe in Lauescher Straße
Region Delitzsch Delitzscher Stadtrat stimmt für Grundstücksverkäufe in Lauescher Straße
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00:29 30.03.2018
Auf dieser Fläche zwischen Kita St. Franziskus und Lauescher Straße in Delitzsch sollen künftig sieben Einfamilienhäuser entstehen. Der Stadtrat hat jetzt den Grundstücksverkäufen zugestimmt. Quelle: Thomas Steingen
Delitzsch

Auf einer knapp 5900 Quadratmeter großen Fläche zwischen Dübener und Lauescher Straße können in den kommenden zwei Jahren weitere Einfamilienhäuser gebaut werden. Der Delitzscher Stadtrat hat jetzt die sieben im Bebauungsplan Nr. 47 „Wohngebiet Lauesche Straße“ ausgewiesenen Bauplätze vergeben. Die Käufer kommen aus Delitzsch und Leipzig.

Zuvor waren die Grundstücke, deren Größe zwischen 705 und 770 Quadratmeter liegt von der Stadtverwaltung im Bieterverfahren ausgeschrieben worden. Bis zum 12. Februar hatten Interessenten die Möglichkeit, schriftlich ein Angebot für einen der sieben Bauplätze bei der Verwaltung abzugeben. Das Mindestgebot betrug 110 Euro je Quadratmeter. Vergeben wurden die Bauplätze jeweils an den Meistbietenden.

Wie das Delitzscher Rathaus mitteilt, gingen insgesamt elf Angebote bei der Verwaltung ein. Sie reichten in der Höhe vom Mindestwert 110 Euro bis 147 Euro je Quadratmeter. Mit dem Abschluss der Kaufverträge erwartet Delitzsch somit Einnahmen in Höhe von rund 631 000 Euro fürs Stadtsäckel.

Ein Grundstück per Los vergeben

Vier Grundstücke erwerben Personen aus Delitzsch und drei Bauplätze gehen an derzeit in Leipzig wohnende Personen. Für eins der sieben Grundstücke wurden zwei gleich hohe Angebote abgegeben. Deshalb musste entsprechend den Ausschreibungsbedingungen in diesem Fall das Los über die Vergabe entscheiden. Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) bat deshalb Stadträtin Ines Mertzsch aus der Fraktion der Freien Wählergemeinschaft einen der zwei verschlossenen Briefumschläge auszuwählen, in dem sich der Name des Siegers des Losverfahrens befand. Auf dem Weg zu Wilde im Präsidium hatte sich Metzsch beim Verlierer vorab schon mal entschuldigt, weil sie ihm kein Glück bescheren würde.

Per Beschluss ermächtigte der Stadtrat die Verwaltung, den Rücktritt vom Kaufvertrag zu erklären, wenn der Kaufpreis nicht oder nicht fristgemäß beglichen wird. Um Spekulationen um Bauland zu unterbinden, werden die Grundstückserwerber vertraglich verpflichtet, innerhalb von zwei Jahren nach Grundbucheintrag ein Wohnhaus nach dem Vorgaben des Bebauungsplanes auf dem Grundstück zu errichten. Geschieht dies nicht, kann die Stadt auch in diesem Fall von ihrem Rückkaufrecht Gebrauch machen.

Von Thomas Steingen

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