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Delitzsch Delitzscher Unternehmen treffen sich zum Stammtisch
Region Delitzsch Delitzscher Unternehmen treffen sich zum Stammtisch
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18:15 13.02.2019
Die Gastgeber (von links) des Wirtschaftsstammtisches im Rittergut Schenkenberg: Thomas Heimpold, Sylvia Oha und Oberbürgermeister Manfred Wilde. Quelle: Mathias Schönknecht
Delitzsch

Deftige Kost im Rittergut Schenkenberg: Zum Delitzscher Wirtschaftsstammtisch am Dienstag gab es mahnende, fordernde, aber auch lobende Worte. Schwerpunkt des Abends: der Wirtschaftsfaktor Tourismus.

Wilde: Delitzsch hat eine der flexibelsten Stadtverwaltungen

Der Stammtisch für in Delitzsch ansässige Unternehmen findet zwei- bis dreimal pro Jahr statt, sagte Wirtschaftsförderer Alexander Lorenz. Das Treffen soll als Schnittstelle zwischen regionalen Arbeitgebern, Vertretern von Behörden und Vereinen, aber auch der Politik und Institutionen dienen. Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) beschrieb die Delitzscher Wirtschaft als „stabil“ und betonte die Stellung der Stadt als Industriestandort. Wilde: „Wir gehören zu den flexibelsten Stadtverwaltungen“. Beispielsweise liege eine Baugenehmigung in der Regel vier Wochen nach Beantragung vor.

Thomas Heimpold, Pflegefachschul-Geschäftsführer am Rittergut Schenkenberg und Gastgeber des Abends, sieht vor allem die Einführung der generalistischen Pflegeausbildung 2020 als große Herausforderung für seine Akademie und Berufsfachschule im Gesundheitsbereich. Dieser werde er sich jedoch mit seiner Partnerin Sylvia Oha stellen. Aktuell lernen an der 2006 gegründeten Einrichtung etwa 300 Schüler im Bereich der berufsbegleitenden Fort- und Weiterbildung sowie 120 Auszubildende, informierte Oha.

Austausch soll zu neuen Kooperationen führen

Sandra Brandt von der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH, die Delitzsch zukünftig in Sachen überregionale Vermarktung zur Hand geht, sagte, dass die weichen Standortfaktoren immer größere Bedeutung gewinnen, wenn es darum geht, Fachkräfte in die Region zu holen. In dem Zusammenhang hob sie die touristischen Vorzüge von Delitzsch hervor. Jedoch könne man sich nicht auf dem Erreichten ausruhen, ergänzte Lorenz, sondern müsse weiterhin sichtbar sein.

Oberbürgermeister Wilde regte im Anschluss an die Redebeiträge zum Austausch an. Denn daraus könnten Ideen entstehen, mit denen weder die Stadtverwaltung noch die Unternehmen derzeit rechnen.

Von Mathias Schönknecht

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