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Delitzsch Delitzscher Wasserverband erwirtschaftet stattlichen Gewinn
Region Delitzsch Delitzscher Wasserverband erwirtschaftet stattlichen Gewinn
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19:54 04.07.2017
Das Mädchen Amy trinkt Leitungswasser aus einem Wasserhahn. Der Wasserverbrauch im Verbandsgebiet der Derawa ist dank des Baubooms in der Region steigend. Quelle: dpa
Delitzsch

Der Zweckverband Delitzsch-Rackwitzer Wasserversorgung (Derawa) hat das Jahr 2016 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Dieses weist einen Jahresgewinn in Höhe von rund 760 550 Euro aus. Das geht aus dem geprüften Jahresabschluss hervor, der jetzt der Verbandsversammlung vorgelegt worden ist.

Mehr Wasser verkauft

Wie Geschäftsführerin Ina Witek erläutert, ergibt sich der hohe Überschuss unter anderem aus der im Vorjahr vorgenommenen Preiserhöhung. Allerdings sei diese für einen Zeitraum von fünf Jahren kalkuliert, sodass sich „dieser Überschuss bis 2020 ausgleichen wird“, so die Geschäftsführerin. Zu dem guten Ergebnis habe auch ein im Vergleich zu 2015 höherer Wasserverbrauch im Verbandsgebiet geführt. Verließen 2015 noch rund 1,62 Millionen Kubikmeter Trinkwasser das Delitzscher Wasserwerk, so waren es im Vorjahr 1,64 Millionen. Mehr Wasser wurde ebenfalls von der Fernwasserversorgung Elbaue Ostharz GmbH bezogen. „Der Eigenheimbau boomt, das spüren auch wir“, erklärt sich Witek die Entwicklung.

Geprüft hatte den Jahresabschluss für die Derawa erstmals die Dr. Plöger Corporate Revisions GmbH. Die Prüfung führte zu keinen Einwendungen. Diese Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist von der Verbandsversammlung auch mit der Prüfung der Jahresabschlusses 2017 beauftragt worden.

Ausschüttung an Gemeinden

Auf Grundlage dieses positiven Jahresergebnisses nimmt der Verband wie schon in den Vorjahren eine Ausschüttung aus der Eigenkapitalverzinsung in Höhe von insgesamt 150 000 Euro vor. Diese wird entsprechend des Wasserverbrauches auf die acht Mitgliedskommunen aufgeteilt. 2005 hatte der Verband dazu einen Grundsatzbeschluss gefasst, der eine Ausschüttung vorsieht, wenn es die wirtschaftliche Situation erlaubt.

Von Thomas Steingen

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