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Delitzsch Delitzscher Wasserverband plant 2019 Millionen-Investitionen
Region Delitzsch Delitzscher Wasserverband plant 2019 Millionen-Investitionen
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06:00 12.09.2018
Das Derawa Wasserwerk in der Bitterfelder Straße in Delitzsch bekommt einen neuen Rohwasser-Anschluss. Quelle: Heike Liesaus
Delitzsch

2,1 Millionen Euro, das ist die Summe, die der Verband Delitzsch-Rackwitzer Wasserversorgung (Derawa) im kommenden Jahr investieren will.

Mit dem größten Teil wird ein wichtiger Teil des Delitzscher Wasserwerkes in der Bitterfelder Straße auf den neuesten Stand gebracht: Dort soll das Schlammpumpwerk saniert werden. Für die teuren Pumpen und Betonbecken, für Rohrleitungen und Pumpenhaus kommen Kosten in Höhe von zirka 800 000 Euro zusammen. Diese Anlage ist nötig, um aus dem Rohwasser die unerwünschten Bestandteile Eisen und Magan herauszufiltern.

Datenleitungen

Weiterhin will Derawa 2019 die Brunnenleitungen einschließlich der Datenleitung in der Prellheide-Nord weiterbauen. Kosten: 280 000 Euro. Für die gleiche Summe ist die Ringverbindung der Wassertrasse zur Unteroffizierschule des Heeres geplant. Sanierungen sind vorgesehen in Abschnitten des Schäfergrabens Delitzsch, der Hauptstraße Lemsel, An der Kleinbahn in Glesien, der Leipziger Straße Badrina und in der Brunnenstraße in Zwochau.

Investitionen für stabile Versorgung

2,1 Millionen Euro sind bereits jeweils in den beiden vergangenen Jahren investiert worden. Das ist offenbar ein Projekt-Volumen, das innerhalb eines Jahres mit den Kapazitäten des Verbandes gut realisiert werden kann. Trotzdem ist gerade beim Erneuern der Trinkwasserleitungen in Straßen Flexibilität gefragt: „Wir richten uns danach, welche ihrer Projekte die Gemeinden tatsächlich umsetzen“, erklärt Geschäftsführerin Ina Witek. Heißt: Wird in den Städten und Dörfern eine Straße saniert oder neu gebaut, dann verlegt Derawa die Wasserleitungen möglichst gleich mit und verschiebt dafür eventuell ein anderes Projekt in die kommenden Jahre. „Wir haben da eine gute Zusammenarbeit mit den Verwaltungen. Unsere Meister leisten da schon einige Recherchearbeit, um auf dem Laufenden zu sein“, betont Witek.

Ringschluss vor der Vollendung

Das wichtigste Derawa-Projekt des Jahres steht kurz vor der Vollendung: die Abschnitte der Rohwasser- und der Trinkwasserleitung zwischen Delitzsch und Spröda. Das Ziel: Noch in diesem Monat, aber spätestens im Oktober die Einbindung zu schaffen. Die gesamte Rohwasserleitung führt von den verschiedenen Brunnenstandorten ins Wasserwerk in der Bitterfelder Straße. Mit diesem Abschnitt der Trinkwasserleitung wird der Ringschluss um Delitzsch vollendet. „Wir haben auch in den Gemeinden kaum noch Stichleitungen. Mit Ringleitungen kann die Versorgung besser abgesichert werden“, erläutert Ina Witek.

Auch in den verbleibenden Monaten des Jahres ist noch einiges zu tun: Abgeschlossen werden sollen unter anderem noch die Digitalisierung der Pläne für das Hydrantenkataster. Vollendet werden die Erschließung der Abschnitte 2 und 3 des Biesener Wohngebietes, die Erneuerung der Leitungen in der Raiffeisenstraße in Löbnitz, in der Windmühlen- und Queringer Weg in Delitzsch sowie in der Karl-Liebknecht-Straße in Glesien. In diesem Jahr wurden bereits die Datenverbindungen zwischen dem Wasserwerk und den Brunnen Prellheide-Süd und Spröda verlegt sowie die Zaunanlage am Wasserwerk in Spröda und Leitungen in Löbnitz, Lissa, Delitzsch, Krostitz und Biesen erneuert.

Von Heike Liesaus

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