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Delitzsch Delitzscher Wurstfabrikant Meemken beliefert jetzt RB Leipzig
Region Delitzsch Delitzscher Wurstfabrikant Meemken beliefert jetzt RB Leipzig
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11:38 18.08.2017
Klaus Peter Möbius, Mitarbeiter in der Räucherabteilung, und Geschäftsführer Dirk Meemken (rechts) begutachten ihre Produkte. Quelle: Fotos: Wolfgang Sens
Delitzsch

Fußball – Bier – und natürlich eine Wurst, das gehört einfach zusammen. Vor dem Anstoß der Fußball-Bundesligapartie FC Schalke 04 gegen RB Leipzig am Samstagabend, Anstoß 18.30 Uhr, hat Delitzsch bereits einen Bundesliga-Erfolg eingefahren. Denn bei Vizemeister RB Leipzig gibt es einen Wurstwechsel: Nach einjähriger Kooperation mit dem Lieferanten Tönnies setzt der Bundesligist auf einen neuen Partner an den Imbiss-Ständen der Red-Bull-Arena. Der milliardenschwere Unternehmer Clemens Tönnies (61) ist ja bekanntlich der Aufsichtsratsvorsitzende des FC Schalke. In Leipzig hat er abgegessen.

Meemken macht die Stadionwurst

In der neuen Saison gibt es Bratwürste, Wiener Würste und Currywürste von der Fleischerei Meemken, die auf dem Gewerbegebiet Delitzch Südwest (Gemarkung Wiedemar) ihren Firmensitz hat. Nach dem Auswärtsauftakt bei Schalke ist am zweiten Spieltag, am Sonntag, dem 27. August, Anstoß 15.30 Uhr, Wurst-Premiere im Heimspiel gegen den SC Freiburg.

Stolz auf Partnerschaft

„Wir sind sehr stolz auf diese Zusammenarbeit. Für uns ist diese Partnerschaft eine riesengroße Chance. Für unsere 65 festangestellten Mitarbeiter, die alle aus Delitzsch und Umgebung kommen, bedeutet das Sicherheit“, sagte Geschäftsführer Dirk Meemken gestern. RB zeige viel Engagement in der Region und sei ein großer Wirtschaftsfaktor. „Schön, dass wir als unmittelbarer Nachbar nun davon profitieren und unsere Marke und unseren Namen mit dem guten Image von RB Leipzig vermarkten können“, so der 41-Jährige. Als Familienbetrieb sei Meemken seit über 25 Jahren in der Region verwurzelt. Bei der Rezeptur habe die Region ebenfalls eine große Rolle gespielt. Das Unternehmen habe eine Wurst entwickelt, die auf den hiesigen Geschmack abgestimmt sei. Heißt, sie ist etwas kräftiger im Geschmack als andere Würste. Die Gewürze und Kräuter, die in dieser Region gern gegessen werden, wie beispielsweise Majoran, machen die Besonderheit aus. „Es ist keine Allerweltswurst“, betonte Meemken.

Fans stimmen mit ihrem Geschmack ab

Er hatte bereits in der Saison 2014/15 einen Vertrag mit dem Verein, damals noch in der 2. Bundesliga. Zum Auftakt der Spielzeit gab es ein sogenanntes Fan-Essen, auch damals konnten die Fans abstimmen, welche Wurst sie essen möchten. Das gleiche Prozedere sorgte nun für den Erstliga-Auftritt der Delitzscher. Auf Meemken folgte nach dem Aufstieg in Liga eins Mitbewerber Tönnies und nun wieder Meemken. Tönnies hatte die Stadionwürste von seinem Werk in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) nach Leipzig geliefert.

„Für die RBL-Stadionwurst wurde eine eigene Rezeptur entwickelt, die bei einem Vergleichswettbewerb von Fans als Sieger hervorging“, teilte der Klub offiziell am Mittwochabend mit. Da hatten die ersten Anhänger schon die neue Stadionwurst verspeist. Zur Saisonstart-Veranstaltung für die Offiziellen Fanclubs im Stadion spendierte der neue Lieferant Meemken 1000 Würste. Der Vertrag läuft nach RB-Angaben zwei Jahre.

RB-Geschäftsführer zufrieden

Bei den Heimspielen von RB wird vorher abgestimmt, wie viele Zuschauer erwartet werden, danach richtet sich dann die Bestellmenge für Meemkens Stadionbratwurst, Currywurst und Wiener Würstchen.

RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff freut sich, „einen Partner gefunden zu haben, der für gute Qualität steht und zudem noch aus der direkten Umgebung kommt“. Laut Dirk Meemken seien viele Mitarbeiter langjährige Fans von RB Leipzig. Insgesamt beschäftigt Meemken 250 Mitarbeiter.

Von Frank Pfütze

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