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18:33 23.04.2010
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. Dazu hatten Schüler aus ganz Deutschland, darunter auch Mädchen und Jungen aus Delitzsch, ein 39 Kilometer langes Band mit Covern ihrer Lieblingsbücher gestaltet.

Heinrich Kreibich, Geschäftsführer der Stiftung Lesen, hatte die Idee, anlässlich des Welttages des Buches 2010 den Park vor dem Sitz der Stiftung in Mainz unter dem Motto „Bücher im Wind – das längste Bücher-Freundschaftsband der Welt“ zu schmücken. Und aus der Idee wurde ein Wettbewerb, zu dem die Stiftung alle Schulen in Deutschland aufrief.

So erfuhr auch Karin Nadler, Deutschlehrerin an der Artur-Becker-Mittelschule in Delitzsch, von der Aktion. Die rührige Pädagogin kümmert sich an ihrer Schule nicht nur um das Schüler-Lesescout-Projekt, die Schulbibliothek und die Vorlesewettbewerbe, sondern sie hat ihr Augenmerk auch darauf, Kindern den Spaß am Lesen zu vermitteln. Deshalb war es für sie keine Frage, die Artur-Becker-Schüler für die Aktion der Stiftung Lesen zu begeistern. Schließlich gibt es mit einer Portion Glück auch etwas zu gewinnen, denn die Stiftung verlost unter den Teilnehmern mehrere Preise. Unter anderem hat sie 1000Bücher für eine Schule zu vergeben. Des Weiteren wird eine Klasse zur Frankfurter Buchmesse eingeladen.

So gestalteten Mädchen und Jungen aus den fünften bis siebten Klassen der Becker-Schule Blätter mit den Cover-Motiven ihrer Lieblingsbücher. Mehr als 100 solcher Blätter entstanden, die zu einem Band zusammengefügt und nach Mainz geschickt wurden.

Dort flatterten sie am Freitag eingereiht in das Band der insgesamt 175876 Buchcover, die von Schülern aus insgesamt 10205 Klassen geliefert wurden. Stiftungs-Geschäftsführer Kreibich zeigte sich von der Resonanz auf die Aktion beeindruckt, zumal viele der Cover noch mit „begeisterten Lesetipps“ versehen sind, wie er berichtete. Als „das bundesweit größte Lesefest in der 15-jährigen Geschichte des Welttags“ würdige Georg Pfuhl, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Verlagsgruppe Random House, die Aktion. Er bedankte sich bei allen Teilnehmern. Das Fest sei ein bildungspolitisches Signal. „Das Buch verwandelt sich derzeit so radikal wie nie seit Gutenbergs Erfindung der Druckerpresse – aber gerade diese Entwicklung zeigt, dass das Lesen von Büchern auch in der Medienzukunft eine elementare Bedeutung haben wird“, sagte Pfuhl.

Thomas Steingen

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