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Delitzsch Delitzscherin Antje Sonntag will Frauen fit machen
Region Delitzsch Delitzscherin Antje Sonntag will Frauen fit machen
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00:18 06.05.2017
Antje Sonntag in ihrem neuen alten Reich, sie legt besonderes Augenmerk auf ihre Geschlechtsgenossinnen. Quelle: Christine Jacob
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SCHENKENBERG

Sport ist Mord? Und Muckibuden sind Männersache? Von wegen ... Sport ist für viele Lebensqualität, gerade jetzt im Frühling starten etliche mit Eifer. Im Ortsteil Schenkenberg, wo der Delitzscher Sport-und Wellnessclub seinen Sitz hat, werden Gesundheit und Erholung groß geschrieben – aus weiblicher Sicht.

Energiebündel Antje Sonntag leitet offiziell allein seit Jahresbeginn den Club als Geschäftsführerin. Zuvor war sie dort angestellt und Mitinhaberin, führte die Geschicke zusammen mit einem männlichen Partner. Dann folgte nach fast 20 Jahren die Entscheidung, die Sache in die weiblichen Hände zu nehmen. Dabei, so Antje Sonntag, war Fitness schon immer vielleicht in den Köpfen der Männer eine Männerdomäne, in Wirklichkeit aber eine Frauensache. „60 Prozent Frauen- und 40 Prozent Männeranteil bei den Klienten, das war schon immer so“, beschreibt sie die Branche. Die 46-Jährige aus Weißwasser hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Seit 1993 arbeitet sie in der Branche, 1999 startete sie in Schenkenberg als Studioleiterin. Sie etablierte dort den Aspekt des Gesundheitssports, als andere noch an die Männer-Kraftbude glauben mochten.

Sport ist Frauensache

Antje Sonntag legt noch einmal mehr besonderes Augenmerk auf die Gesundheit ihrer Kunden und vor allem Kundinnen: „Ich will Lebensqualität schaffen.“ Es gehe ihr nicht allein um Bauch, Beine, Po und die Bikinifigur, beim Sport gehe es um Gesundheit und damit Altersvorsorge. „Viele berichten mir, dass sie durch die Auszeiten beim Sport die Energie für den Alltag gewinnen“, berichtet sie. Gerade Frauen seien nach wie vor starken Belastungen im Dasein zwischen Beruf, Familie und Haushalt ausgesetzt. „Da fehlt oft die Lust auf Sport“, hat Sonntag lieber ein typisch weibliches Konzept entwickelt, bei dem das Programm mit einer Wasserstrahlmassage und Entspannung startet, dann folgt ein sogenanntes Zirkeltraining. „Das Wichtigste in Sachen Fitness ist, dass der Kopf überhaupt Lust hat, hin zu gehen. Die Zukunft wird der Gesundheitssektor“, glaubt die Chefin eines zwölfköpfigen Teams. Die Zukunft sei so gesundheitsorientiert und weiblich wie Fitnesscenter immer waren.

Von Christine Jacob

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