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Delitzschs Masterplan geht in die Testphase

Delitzschs Masterplan geht in die Testphase

Delitzsch. Achtung, Sie können sparen! Eine solche frohe Botschaft wird in den nächsten Wochen und Monaten in zahlreiche Delitzscher Haushalte flattern.

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Präsentieren den Masterplan: Jürgen Uhlig, Ricarda Steinbach, Professor Thomas Bruckner, Manfred Wilde, Mart Verhoog, Tillman Bruns (von links).

Quelle: Wolfgang Sens

ushalte flattern. Angesprochen werden speziell Gebäudeeigentümer: Je nach Alter ihres Hauses können sie auf verschiedene Weise Energiekosten senken und damit langfristig Geld sparen. Wie das im konkreten Fall geht, warum sich Investitionen lohnen - dieses Wissen steckt gebündelt in einem dicken weißen Aktenordner. "Masterplan Energieeffizientes Delitzsch" nennt sich das Dokument. Es ist nicht öffentlich, aber öffentlichkeitswirksam. Am Freitag wurde es offiziell an Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) und den städtischen Energieeffizienz-Manager Tillman Bruns übergeben. Der weiße Wälzer dient Bruns als Argumentationshilfe, um interessierte Einwohner zum Beispiel von Gebäudesanierungen zu überzeugen.

Delitzsch ist in dieser Hinsicht eine Modellstadt. Das Bundesforschungsministerium finanziert ein fünfjähriges Projekt von Wissenschaftlern und Praktikern, das sich mit Einsparpotenzialen und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt. Die Stadtverwaltung profitiert bereits davon, etwa bei Bauvorhaben oder wenn der European Energy Award verteidigt werden soll, das nächste Mal in vier Monaten. Und auch für die Delitzscher Bevölkerung ist das Forschungsprojekt nicht neu. Unter anderem organisierte Tillman Bruns samt Mitstreitern mehrere Bürgertreffs, wo sich Anwohner über Modernisierungsoptionen für ihre Häuser informieren konnten. Energie sparen ins Bewusstsein zu rücken, darum geht es - nicht nur mit Blick auf CO2 und Kilowattstunden, sondern vor allem auf Euros und Rendite.

Mit dem nun vorliegenden Masterplan startet die Öffentlichkeitsarbeit ins nächste Level. Die Text-, Tabellen- und Grafiksammlung, die weniger ein Plan als vielmehr ein Wegweiser ist, soll in den nächsten anderthalb Jahren auf Praxistauglichkeit getestet werden. Die Delitzscher sind die Probanden. Je nach dem, wie es gelingt, die Energiespar-Ideen an Haus- und Wohnungseigentümer zu bringen, wird der Masterplan bis 2016 überarbeitet. Schließlich sollen in Zukunft auch andere Kommunen von der Delitzscher Entwicklungsarbeit profitieren. Dazu ist parallel ein Leitfaden in Arbeit, mit dem sich andere, vergleichbare Städte einen eigenen Masterplan erstellen können.

Wie es nach 2016 weitergeht, wenn Forschungsprojekt ausläuft, ist noch offen. Eine Fortsetzung wird aber angestrebt. Schließlich geht es bei Energieeffizienz auch um Nachhaltigkeit.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.02.2015
Kay Würker

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