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Der Geist Delitzschs geht auf Weltreise

Der Geist Delitzschs geht auf Weltreise

Großer Festakt gestern in Berlin: Die Idee des Genossenschaftswesens ist auf bestem Wege, bei der Unesco zum internationalen immateriellen Kulturerbe zu werden.

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Brunhild Kurth (sächsische Staatsministerin für Kultus), Manfred Wilde (OBM Delitzsch), Monika Grütters (Beauftragte der Bundesregierung für Kultur) und Dietmar Berger (von rechts, Vorsitzender der Deutsche Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft) bei der Ehrung gestern in Berlin. Links das Schulze-Delitzsch-Denkmal in Delitzsch. Fotos: E. Hochmuth/W. Sens, Montage: Wolfgang Sens

Quelle: Wolfgang Sens

Auf nationaler Ebene ist das bereits gelungen. Seit Dezember steht die Errungenschaft mit Delitzscher Wurzeln auf der Unesco-Bundesliste, gestern gab es die entsprechenden Urkunden. Kulturstaatsministerin Monika Grütters übergab die Auszeichnung an den Vorsitzenden der Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft, Dietmar Berger, und dessen Stellvertreter Manfred Wilde, ebenso an den Vorsitz der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft. Sowohl in Delitzsch als auch in Rheinland-Pfalz standen die Wiegen des Genossenschaftswesens, das inzwischen zur Weltbewegung geworden ist. Aktuell gibt es in mehr als 100 Ländern insgesamt rund 800 Millionen Genossenschaftsmitglieder. Grund genug für eine internationale Anerkennung. Die Bewerbung für die weltweite Kulturerbeliste wurde gestern in Berlin abgegeben. Von dort geht sie nach Paris, wo die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur ihren Sitz hat. Monate lang wurde in Delitzsch und Rheinland-Pfalz an dem sogenannten Nominierungsdossier gefeilt. Dazu gehört unter anderem ein 18-seitiger Antrag in Englisch und ein Acht-Minuten-Film über die Genossenschaftsidee, Schulze-Delitzsch und Raiffeisen. "Wir haben stark auf die internationale Bedeutung dieser Rechtsform Bezug genommen, von den Mikrokreditgebern bis hin zu den genossenschaftlichen Kakaoplantagen", sagt Manfred Wilde. K.W.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.03.2015
Kay Würker

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