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Delitzsch Der Lurch muss noch einmal ran
Region Delitzsch Der Lurch muss noch einmal ran
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14:14 19.05.2015
"Lurch" heiß der Schwimmbagger der Bäume unter Wasser rodet Quelle: Wolfgang Sens
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. Anfang dieses Jahres wurden die Arbeiten mit den letzten Probebohrungen am Sausedlitzer Ufer des Sees nun beendet.

Diese Sicherungsmaßnahmen musste die LMBV vornehmen, um die Flächen aus dem Bergrecht entlassen und vermarkten zu können. Ursprünglich sollte das Verfüllen der Brunnen Ende 2013 abgeschlossen werden, aber dann kam im Juni das Hochwasser, dass auch den See flutete und dessen Pegel ansteigen ließ, so dass das Vorhaben je gestoppt wurde. Die Beseitigung der Hochwasserschäden setzte dann neue Prioritäten. So zog sich die Verwahrung der Filterbrunnen bis Ende 2014 hin.

Wie die LMBV auf Anfrage der LVZ informierte, wurden parallel dazu im Zeitraum von Mitte Oktober bis Ende Dezember 2014 am Seelhausener See durch die Firma Erdbau und Transport Kehlbler (ETK) aus Theißen Hochwasserschäden in einem Finanzvolumen von knapp 490 000 Euro beseitigt. Dazu gehörte die Neuprofilierung beschädigter Böschungen des Zschernegrabens auf einer Länge von rund 90 Metern. Im Nordbereich des Seelhausener See wurden auf einer Fläche von rund 14 Hektar die durch das Hochwasserereignis eingespülten gefährlichen Fremdkörper gesucht, geborgen und fachgerecht entsorgt. Der Uferrandstreifen sowie der Bereich des Ein- und Auslauftrichters des Seelhausener See wurden auf angespültes, unnatürliches Treibgut kontrolliert. Gefundene Fremdkörper wurden fachgerecht entfernt. Die beschädigten Flächenfilter im Bereich der wasserwirtschaftlichen Anlage zur Überleitung vom Seelhausener in den Großen Goitzschesee wurden wieder eingerichtet. Außerdem erfolgten Ersatzpflanzung von weggespülten Bäumen im Bereich der Nordböschung des Seelhausener See.

Wie berichtet, war auf dem Gewässer auch ein Schwimmbagger im Einsatz, um im Wasser stehende Bäume und Sträucher bis zwei Meter unter der Wasseroberfläche zu entfernen. Wie LMBV-Sprecherin Claudia Gründig weiter mitteilte, wurde im Rahmen der Unterwasserrodungsarbeiten durch die Firma ETK festgestellt, dass sich sehr viel Schwemmsand im See angesammelt hat. "Dieser Sand wird in den kommenden Monaten nun per Nachauftrag entfernt, damit die Gehölzbeseitigung im Wasser vollendet werden kann. Deshalb wird der Schwimmbagger also auch 2015 bis Mitte des Jahres auf dem See arbeiten", so Gründig.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.02.2015
Thomas Steingen

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