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Delitzsch Die Azaleen der Queen blühen in Delitzsch
Region Delitzsch Die Azaleen der Queen blühen in Delitzsch
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11:19 24.05.2016
Senior Walter Pawlowski wird die Gäste durch den Hinterhof führen – die Azaleen, die auch bei der Queen im Garten stehen, werden am 19. Juni aber wohl schon verblüht sein. Quelle: Christine Jacob
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Delitzsch

Es ist immer gut, wenn man jemanden kennt, der jemanden kennt. So kam Café-Inhaberin Doris Pawlowski zu besonderen Blumen für ihren idyllischen Altstadthof, die auch auf den weiten Ländereien der Queen stehen. Eine ihrer Freundinnen hatte nämlich eine Tante, die wiederum im englischen Canterbury Blumen züchtet und Doris Pawlowski zu jenen pinken und roten Azaleen verhalf, die so als Sorte auch im Garten der Queen zu finden sind. Während die eine Dame sicher riesige Flächen ihr Eigen nennt und dafür Gärtner beschäftigt, hat Familie Pawlowski den kleinen Altstadthof der Halleschen Straße 19 in ein grünes Paradies verwandelt. Und nun beschlossen, erstmals am Tag der offenen Gartentür in Delitzsch teilzunehmen.

Seit der Premiere vor fünf Jahren hat sich der Gartentag zu einer festen Größe etabliert, darf als Erfolgsmodell betrachtet werden. Hunderte Besucher sind vermutlich auch dieses Jahr am 19. Juni zwischen 13 und 18 Uhr auf den Beinen, besuchen malerische Innenhöfe, den Bauerngarten der Regionalen Initiative oder naturnahe Areale. Die elf Gärten, die in diesem Jahr dabei und zu besuchen sind, sind längst nicht nur als Delitzscher Grün zu verstehen – zum wiederholten Male ist der 4000 Quadratmeter große Gartentraum im Löbnitzer Ortsteil Reibitz dabei und erstmals werden die Landesgrenzen mit einem Chinesischen Garten in Roitzsch überschritten. Das Interesse wächst. „Ich kenne den Gartentag bisher nur von Erzählungen“, gesteht Doris Pawlowski. Die 64-Jährige betreibt seit zwölf Jahren das Blumenkunst-Café in ihrem Haus und Hinterhof in der Halleschen Straße, der Eingang ist über die Schloßstraße an der Rückseite der Sparkasse zu finden. Selbst Gärten zu besuchen, war der Frau mit grünem Daumen wegen des Cafébetriebs bislang nicht möglich – nun entschied sie sich, selbst mal mitzumachen. Seit Generationen sind Haus und Hof in Familienbesitz, stand der Betrieb des Malermeisters Pawlowski zunächst meist vorn an. Vor knapp 40 Jahren fing Doris Pawlowski dann mit ihrer Familie an, den Altstadthof mehr und mehr zu begrünen. „Jedes Jahr kam und kommt was Neues dazu“, erzählt sie. Es gibt viel zu entdecken: Wein rankt, Brombeeren stehen versteckt, Tomaten und Gurken sind zu ernten, ein Kaktus ist 120 Jahre alt. Schwiegervater Walter Pawlowski wird die Gäste durch den Hof führen, Doris Pawlowski wird im Café selbst gebackene Torten und Kuchen servieren. Die Azaleen der Queen werden am 19. Juni mit Sicherheit schon verblüht sein. „Aber die Rosen blühen dann prächtig“, sagt Doris Pawlowski.

Von Christine Jacob

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