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Die Geissens in Rackwitz: Vierzig Jahre Fasching und kein Ende

Karneval Die Geissens in Rackwitz: Vierzig Jahre Fasching und kein Ende

Vor 40 Jahren gab es die erste Faschingsshow in Rackwitz. Bei der großen Gala am Wochenende gingen die Mitglieder des Faschingsclubs natürlich auch auf dieses Jubiläum ein und hatten sich als Ehrengäste die Geissens eingeladen. Auch in diesem Jahr wurde wieder ein kultiges Programm aufgefahren, welches vom Klamauk bis zur Erotik reichte.

Auf der Baustelle – so lautete in diesem Jahr das Thema des Faschings.

Quelle: Anke Herold

Rackwitz. Hinweis-, Gebots- und Gefahrenzeichen regelten den Faschingsablauf auf der Baustelle des Rackwitzer Faschingsclubs. Inzwischen bauen die Jecken nun schon vierzig Jahre lang. „Auf der Baustelle und kein Ende ist in Sicht“ betonte auch das große Mottoschild. Das Betreten der Baustelle war strengstens erwünscht. Unter den wachsamen Augen der Elferatsbaukolonne konnte auch wirklich nichts passieren. Die Firma Röhricht „Gas-Wasser-Scheiße“ hat alles bestens im Griff und der Vorabeiter Eckart konnte es kaum erwarten, die Bauleute vor Ort zu begrüßen.

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Der Rackwitzer Fasching füllte am Freitag die Turnhalle des Ortes. Es gab wieder eine beeindruckende Show.

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Das königliche Paar trat ein und ist niemand geringeres als die schrecklich glamourösen Geissens, die sofort den Jubel der Gäste in Rackwitzer Turnhalle anheizten. Robert und Carmen, das Prinzenpaar in dieser Saison, nimmt auf der Baustellenbühne platz und lässt sich von Bauleiter Clemenz Döring den Stand der baulichen Maßnahmen fortwährend erklären. Es ist die Vierzigste Saison, die die Rackwitzer in diesem Jahr feierten. Die erste Gästereihe war deshalb auch für die Gründungsmitglieder reserviert. Unter Ihnen Brigitte Richter. Gemeinsam mit ihrem Mann war sie eine Frau der ersten Stunde und erinnert sich “Ich war Schriftführerin, Büttenrednerin Dekorateurin. Mit einigen wenigen haben wir in den 1977 Jahren in der Clubgaststätte Rackwitz den Faschingsclub ins Leben gerufen. Mein Mann Heinz war lange Zeit Präsident. Wir haben bei Null angefangen, um im Dorf etwas aufzubauen. Die Büttenreden mussten eingereicht werden und wir galten damals als Volkskunstkollektiv dessen Programm qualitativ beurteilt wurde. Wir bekamen immer die Oberstufe sehr gut. Damals haben wir mit vier Tanzmädchen angefangen. Die Racaotis unser Männerballett gab es auch schon vor vierzig Jahren.“

In den Jahren hat sich sicher vieles verändert, aber gleich geblieben ist das Herzblut mit dem die aktiven Mitglieder in Rackwitz ihren Fasching jedes Mal exzellent zelebrieren. Ob die Racaotis als polnische Bauarbeiter nebst Liebchen oder die sexy Aluperlen, die Akrobaten, die Damen der Spätlese und die Snoops als jüngste Darsteller, alle zeigten auch in dieser Saison wieder was in ihnen steckt. Während am Samstag die letzte öffentliche Veranstaltung über die Bühne ging, feierten die Jecken am Freitag gemeinsam mit befreundeten Faschingsvereinen aus der nahen Umgebung ihr Rubin-Jubiläum. Als Gastgeschenke gab es nicht nur Partypräsente, sondern wie es sich für einen Narrenclub gehört, jede Menge mitgebrachte Auszüge aus den jeweiligen anderen Faschingsprogrammen. Das bunte Treiben entpuppte sich zu einem „ geilen Abend“, wie es der Chef des Zwochauer Karnevalsvereins Silvio Müller kurz und treffend in seinen Dankesworten formulierte. Bleibt dem RFC zu wünschen, dass die Baustelle niemals fertig wird und der Schlachtruf Rackwitz ALU noch viele viele Jahre zu hören sein wird.

Von Anke Herold

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Rackwitz
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