Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Delitzsch Die Mitarbeiter der Servicegesellschaft Delitzsch haben dieser Tage besonderen Stress
Region Delitzsch Die Mitarbeiter der Servicegesellschaft Delitzsch haben dieser Tage besonderen Stress
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:50 05.03.2018
In Vorbereitung des Peter-&-Paul-Festes haben die Mitarbeiter der Servicegesellschaft Delitzsch derzeit alle Hände voll zu tun, um das städtische Grün auf Vordermann zu bringen. Swetlana Ranfft (links) und Nancy Radtke pflegen Rosenrabatten an der Schlosswache. Quelle: Thomas Steingen
Anzeige
Delitzsch

Die Delitzscher freuen sich auf ihr Stadtfest Peter & Paul. Heute beginnt rund ums Schloss der Aufbau. Für die Mitarbeiter der Servicegesellschaft Delitzsch (SGD) hat das Fest mit seiner Vorbereitung aber längst begonnen. Für die rund 30 Beschäftigen des Bauhofes und der Grünpflege ist dieser Höhepunkt vor allem mit zusätzlicher Arbeit verbunden, denn sowohl im Vorfeld als auch danach und an den drei Festtagen selbst sind sie im Einsatz.

„In dieser Zeit herrscht Urlaubssperre“, berichtet Tarek Bezouh, stellvertretender Leiter des Bauhofes. Darüber sind sich die Mitarbeiter im Klaren, denn das werde ihnen schon im Einstellungsgespräch vermittelt. „Damit muss man sich arrangieren, auch, dass in dieser Zeit eine Menge Überstunden auflaufen, denn ab morgen bis Sonntag sind wir auch außerhalb der Arbeitszeit gefordert“, betont der 30-Jährige.

Zusätzliche Grünpflege

Seit vergangener Woche bringen die SGD-Leute die Innenstadt und ihre Grünflächen und Blumenrabatten noch einmal zusätzlich auf Vordermann. „Wir versuchen zwar die Tourenpläne entsprechend anzupassen, aber das ist immer auch witterungsabhängig“, sagt Stefan Völz, der in diesen Tagen für die Grünflächenpflege verantwortlich zeichnet.

Während Henrik Grundmann den Hang zur Schlosswiese von Brennnesseln und andern hochgewachsen Pflanzen mit der Motorsense befreit, jätet Bufdi Swetlana Ranfft Beete vorm Technischen Rathaus und verschneidet Nancy Radtke Rosen an der Schlosswache. Die beiden Frauen machen ihre Arbeit gern, erzählen sie. „Ich bin sehr dankbar, dass ich die Stelle als Bundesfreiwilligendienstleistende erhalten habe“, fügt Swetlana Ranfft hinzu. Zirka 20 Prozent der Grünpflege geschieht per Hand.

Leere Lager

Kräftig zu packen müssen auch die Leute vom Betriebshof. „Zu Peter & Paul räumen wir die Lager leer. Unter anderem müssen 145 Verkehrsschilder mit 180 Zusatzschildern zusammengeschraubt und aufgestellt werden. Allein mit dem Zusammenschrauben sind zwei Mann zwei Tage beschäftigt“, erklärt Bezouh. Damit Schilder und Absperrzäune aufgestellt werden können, braucht es sogenannte Fußplattenständer. 25 Kilogramm wiegt so ein Teil. „Insgesamt 3,8 Tonnen solcher Ständer werden verladen, in die Stadt gefahren, abgeladen und an die rechte Stelle gerückt sowie nach dem Fest wieder eingesammelt“, so der Mann vom Bauhof weiter.

Vom Fest selbst haben die SGDler nur wenig, denn wenn die Mehrheit sich vom Feiern in der Nacht im Bett erholt, rücken die SGD-Kolonnen am Sonnabend und Sonntag um 6 Uhr aus, um Straßen und Plätze vom Müll zu befreien. „Die Stadt ist unser Arbeitsplatz. Und umso länger jemand bei uns ist, desto mehr identifiziert er sich damit“, bringt der stellvertretende Bauhofchef seinen Anspruch auf den Punkt. „Wenn dann alles klappt und das Feedback stimmt, sind auch wir zufrieden“, ergänzt sein Kollege Völz.

Von Thomas Steingen

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Den Delitzschern und ihren Gästen steht ein aufregendes Wochenende bevor. An drei Tagen brummt das Stadtfest, beben die Bühnen, donnern Kanonen, ziehen historisch Kostümierte durch die Stadt. Auf dem Showprogramm stehen einige bekannte Namen, unter anderem aus der Welt des Schlagers.

28.06.2016

Die Gemeinde Rackwitz hat in Zusammenarbeit mit einer Leipziger Agentur ein kommunales Logo entwickelt. Damit soll der Werbeauftritt verbessert werden. Im Fokus stehen insbesondere potenzielle Zuzügler. Die Symbolik ist ans Stadtentwicklungskonzept angelehnt.

27.06.2016

Weil in der Stadt Delitzsch Flächen für Eigenheime immer knapper werden, sind mittlerweile auch Bauplätze in den Ortsteilen sehr gefragt. Der Wohnpark Beerendorf war schnell vermarktet. Dort baut Familie Sacher aus Delitzsch ein Doppelhaus und will bald einziehen. Für Menschen von außerhalb bleibt das Stadtgebiet aber die erste Adresse bei der Bauplatzsuche.

27.06.2016
Anzeige