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Delitzsch Discounter Aldi zieht für ein Jahr in den Delitzscher Osten
Region Delitzsch Discounter Aldi zieht für ein Jahr in den Delitzscher Osten
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00:31 01.07.2015
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Delitzsch

In die Johannes-R.-Becher-Straße zieht Aldi, die Filiale in der Eisenbahnstraße wird geschlossen.

Aber nur vorübergehend, wie Clemens Häufele, der zuständige Geschäftsführer für die Märkte der Region, betont und auf LVZ-Anfrage ein unter anderem im Internet kursierendes Gerücht bestätigt. Dauerhaft sei die Lösung nicht. "Eine konkrete zeitliche Planung liegt derzeit noch nicht vor", erklärt der Aldi-Geschäftsführer. Der Markt in der Eisenbahnstraße soll schnellstmöglich modernisiert und umgebaut werden. Da die Arbeiten aber sehr umfangreich ausfallen, reicht eine Schließung von nur einigen Wochen nicht aus. "Der Markt wird baulich komplett gedreht", erklärt Clemens Häufele einen Aspekt. Künftig werde sich der Eingang auf der rechten Seite befinden und nicht mehr links und damit näher an der eigentlichen Bahnhofspromenade. Vor allem aber wird der Discounter um rund 200 Quadratmeter Fläche erweitert, mehr Raum für Artikel aber auch Kunden bieten. Baulich soll der Markt nach dem Umbau freundlicher erscheinen, statt der schmalen Fensterchen knapp unter der Decke wird mit großen Fensterfronten geplant, wird der Discounter größer und die Gänge insgesamt ansprechender gestaltet. "Man kann sagen: Alles wird schöner, größer, heller, freundlicher", versichert Clemens Häufele. Zudem sei der Markt, der im Frühjahr 2006 eröffnet wurde, nach diesen knapp zehn Jahren weitgehend "hinüber", könne ohnehin eine Modernisierung vertragen. Mit der baulichen Erweiterung trage das Team auch einer generellen Sortimentserweiterung bei Aldi Rechnung, so Häufele. Immerhin biete der Markt generell mehr Produkte.

Der Diska-Markt in der Johannes-R.-Becher-Straße, wo vorher Edeka eingemietet war, wurde Ende 2014 geschlossen. Aus betriebswirtschaflichen Gründen. Aldi will im Frühjahr oder Sommer 2016 zurück an den Standort Eisenbahnstraße ziehen. Danach bleibt der Markt in der Johannes-R.-Becher-Straße vermutlich wieder leer. Auf Anfrage gab es keine Antwort aus der Edeka-Zentrale.

Unterdessen arbeitet auch die Verwaltung weiter am Einzelhandel und an der Nahversorgung der Delitzscher. So wird der Bebauungsplan zum Sondergebiet Delitzsch-Nord, wo der Kaufland-Markt steht, derzeit fortgeschrieben. Mit dem Einbringen eines ersten Entwurfes in den Stadtrat werde noch in diesem Jahr gerechnet, heißt es aus dem Rathaus. Mit der Änderung des Bebauungsplanes soll unter anderem ein noch beim Sächsischen Oberverwaltungsgericht anhängiger Rechtsstreit beendet werden. Die Planänderung soll die Neuansiedlungen von Geschäften im Umfeld des Kaufland-Marktes erleichtern, die Vorgaben etwas lockern. Dabei geht es insbesondere um Branchen, die unter die derzeit noch geltenden Sortimentsbeschränkungen fallen, zum Beispiel Schuhe, Leder und Textilien.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.06.2015
Christine Jacob

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