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Delitzsch Doppelt gemoppelt
Region Delitzsch Doppelt gemoppelt
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11:55 04.01.2015
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Die Krostitzer spielten den Gegnern teilweise gordische Knoten in die Beine. Einzig die taktisch hervorragend eingestellten und technisch beschlagenen Schenkenberger vermochten mitzuhalten.

Die Leistung des FSV nötigte selbst der ärgsten Konkurrenz Respekt ab. "Das ist schon ein anderes Niveau", sagte Mike Geppert, der trainiert bekanntlich den ESV Delitzsch und bekam das mit seinen Jungs im Halbfinale zu spüren. Die Eisenbahner hatten die Vorrunde nur mit viel Glück überstanden und schienen zum Krostitzer Spielball zu werden, lagen nach kaum 100 Sekunden 0:2 zurück. Doch so einfach wollten sich die Hausherren nicht verabschieden und kamen noch einmal zum Ausgleich, mussten am Ende aber doch die Segel streichen. Zum Trost blieb Rang drei und die Geppert'sche Erkenntnis: "Es passt, so wie es ist. Wir haben uns ordentlich verkauft."

Im anderen Halbfinale band der FC Eilenburg Schenkenberg lange Zeit in der Defensive und ging durch Max Theinert verdient in Führung. Aber weil der FCE nicht nachlegte, wurde die Schlussphase eine wilde, inklusive zwei Zeitstrafen für Eilenburg und einer für Schenkenberg. Mit verzweifeltem Mut und doppelter Überzahl dank spielendem Torhüter kamen die Randdelitzscher dank Stefan Jentzsch doch noch zum Ausgleich und machten im Neunmeterschießen die kleine Sensation perfekt. Eilenburgs Co-Trainer Frank Thiele wollte seinen Jungs "keinen Vorwurf machen", sah stattdessen einige "unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen".

Den Concorden war's herzlich egal. Sie trafen im Finale erneut auf Krostitz, denen sie beim 2:2 in der Vorrunde ordentlich auf die Nerven gegangen waren. Im zweiten Anlauf allerdings blieb der FSV standhaft, spielte souverän seinen Hallen-Stiefel herunter. Vorn nutzten Daniel Huxdorf, Nico Geißler, Christian Bettfür ihre Chancen eisig kalt. Das 3:0 war standesgemäß. "Verdienter Sieg für Krostitz, sie sind robuster aufgetreten", sagte Concordia-Trainer Sven Roos. Kollege Letzian nickte zustimmend und ergänzte: "Es sah auch taktisch besser aus, außerdem haben wir gleich unsere Chancen genutzt."

Die Vorrunde kam diesmal ohne Überraschungen aus. Mega-Pech hatte jedoch die Kombination Glesien/Zschortau, der 20 Sekunden zum Einzug ins Halbfinale fehlten. Stattdessen kassierten die Mannen von Andreas Pekar kurz vor Ultimo den Ausgleich und mussten ohne Niederlage die Segel streichen. Drei 2:2-Unentschieden reichen eben nicht. Pekar trocken: "Wir können ja nicht jedes Jahr ins Finale kommen."

Wie gut die Krostitzer wirklich sind, lässt sich schon heute Abend feststellen, wenn Letzians Laufburschen beim Ur-Krostitzer Masters in Leipzig ab 18 Uhr unter anderem auf Lok Leipzig und eine Auswahl von Vize-Weltmeister Bernd Schneider treffen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.01.2015

David, Johannes

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