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Düsseldorfer Unternehmen plant Logistikpark in Krostitz

Düsseldorfer Unternehmen plant Logistikpark in Krostitz

Wolfgang Frauendorf (CDU), wieder gewählter Bürgermeister von Krostitz, steht vor seiner fünften Amtsperiode, die zugleich altersbedingt auch seine letzte sein wird.

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In der Bildmontage ist die Fläche grün dargestellt, die ein Investor im Gewerbegebiet Krostitz kaufen möchte beziehungsweise die er sich reservieren lassen will. Fotos / Montage: Wolfgang Sens

Quelle: Wolfgang Sens

Krostitz. Noch einmal kandidiert hat er für das Amt vor allem, wie er vor der Wahl erklärte, um Dinge fortzusetzen, die er in den vergangenen Jahren angeschoben hat. "Ich will mein begonnenes Werk zu Ende führen", so der 64-Jährige.

Immerhin stehen einige millionenschwere Investitionen zur Debatte. Praktisch mit der Bürgermeisterwahl ist dem erfahrenen Kommunalpolitiker ein richtiger Clou gelungen, indem er mit dem Düsseldorfer Unternehmen Greenfield Development einen neuen Investor für das Krostitzer Gewerbegebiet "Hilschenbacher Straße" aus dem Ärmel gezaubert hat. Wie berichtet, will Greenfield Development dort Hallen für einen Logistikpark errichten und dafür eine Fläche von rund 47 000 Quadratmetern erwerben. Der Gemeinderat hat dem Verkauf bereits zugestimmt und in Kürze will Frauendorf nach Düsseldorf reisen, um den Kaufvertrag beim Notar zu unterschreiben. Dies wird mit einem Schlag rund 600 000 Euro in die Gemeindekasse spülen, die bisher im Haushaltsplan für 2015 unberücksichtigt sind. Etwa noch einmal so viel Geld könnte folgen, wenn der Investor noch eine fast genauso große, bis 2017 reservierte Optionsfläche erwirbt.

Ein Projekt, das schon Jahre auf den Nägeln brennt und wegen fehlender finanzieller Möglichkeiten immer wieder verschoben worden ist, will der Bürgermeister unbedingt noch realisieren - den Bau einer neuen Mehrzweckhalle. Mit ihr sollen die Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit sowie der Sport in der Gemeinde und im Umland gefördert werden. Auch hierfür hat Frauendorf bereits vor der Wahl die Fäden gezogen. Wie er sagt, stünden die Chancen gut, für das rund 1,8 Millionen Euro teure Projekt Fördermittel zu bekommen. "Wichtig für die Förderfähigkeit ist, dass wir im Konzept des Landkreises für die Seniorenarbeit mit der Halle eine Rolle spielen. Der Sozialausschuss des Kreises hat dem Konzept bereits zugestimmt. Nun muss es nur noch der Kreistag beschließen", so Frauendorf. Für Senioren hat das Gemeindeoberhaupt auch das Vorhaben altersgerechtes Wohnen im Blick. "Hierfür bin ich mit einem Investor in Verhandlung, der eine solche Einrichtung mit stationärer und Tagespflege sowie altersgerechten Wohnungen umsetzen will." Eine Entwurfsplanung hat Frauendorf seit Längerem im Schreibtisch.

Auch offene Straßenbauvorhaben will Frauendorf voranbringen. Für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Zschölkau hat die Gemeinde den Auftrag für die Planung vergeben. In dem Krostitzer Ortsteil geht es darum, ob die Fahrbahn einfach erneuert werden kann oder ob die Straße grundhaft ausgebaut werden muss. Neben der Fahrbahn sollen auch Fußwege und Straßenbeleuchtung mit erneuert werden. Die grobe Kostenschätzung geht von einer Investitionssumme in Höhe von rund 800 000 Euro aus.

Zudem kündigt Frauendorf für dieses Jahr die Neugestaltung des Parkes an der Oberschule einschließlich des Teiche, der zu entschlammen ist, an. Im Park sollen neue Wege zur Brauereistraße, zum Penny-Markt und zur S 4 angelegt werden. Froh ist Frauendorf, dass die Krostitzer Feuerwehr in diesem Jahr endlich ein neues Fahrzeug erhält. Kosten: 320 000 Euro, die Hälfte davon sind Fördermittel. © Kommentar

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.06.2015
Thomas Steingen

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