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Delitzsch Eilenburger Wasserverband plant neues Verwaltungsgebäude
Region Delitzsch Eilenburger Wasserverband plant neues Verwaltungsgebäude
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00:29 25.12.2015
Eilenburgs VEW zieht 2017 an den Wasserturm. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

 Von der Winkelstraße in den Winkelbau Am alten Celluloid-Werk – der Versorgungsverband Eilenburg-Wurzen (VEW) will 2017 seinen neuen Verwaltungssitz beziehen. Ende März soll Baustart für einen zweiflügligen Dreigeschosser nahe des Eilenburger Wasserturms sein. Planer Achim Röder vom gleichnamigen Eilenburger Ingenieurbüro und VEW-Geschäftsführerin Ramona Seifert stellten das Projekt jetzt den Mitgliedern der Verbandsversammlung vor.

Größte Herausforderung dabei: der Hochwasserschutz, auch wenn in der Nähe entlang der Mulde die Flutschutzmauer verläuft. „Die Herausforderung stand, dass Verwaltung, Archiv und EDV in einer höher gelegenen Etage untergebracht werden“, so Seifert. Vom ursprünglich angedachten Zweigeschosser sei man wieder abgekommen. „Im Erdgeschoss sind neben dem großzügigen Eingangsbereich aber nur ein Beratungsraum sowie Werkstätten und das Lager untergebracht.“ Dazu gibt es überdachte Stellflächen für Dienstfahrzeuge.„Würden wir zweietagig bauen, müssten wir zusätzlich noch Gebäude für Werkstatt, Lager sowie Stellflächen errichten.“ Platz ist dann auch für das Archiv, in dem über gesetzliche vorgegebene Zeiträume Rechnungen, Schriftverkehr mit Kunden, Abrechnungen und ähnliches gelagert werden.

In Vorbereitung auf den Umzug hat der Verband bereits ein digitales Archiv-System angeschafft. Erstmals zum Einsatz kommt es Ende des Jahres mit der Stichtagsabrechnung. Die Erfassungskarten, die an die Kunden verschickt wurden, verfügen über einen Strich-Code, Zählerstand und Kundendaten können innerhalb kürzester Zeit in den Computer gespeist werden. „Bisher waren drei Mitarbeiter zwei Wochen beschäftigt, 25 .000 Abrechnungen zu erfassen und Belege zu archivieren.

Alles unter einem Dach – genau das ist auch das Ziel. 42 Mitarbeiter beider bisheriger Sitze in Wurzen und Eilenburg sollen künftig an einem Standort vereint werden. Ist alles fertig, zieht auch der Service-Bereich Wurzen von der August-Bebel-Straße 38 a, nach Eilenburg. Seit über zehn Jahren hat sich der VEW in einem Gebäude von Landbau Eilenburg eingemietet. Das Objekt zu kaufen, war mit Blick auf die Zentralisierungsabsichten eine Option, allerdings wären Sanierungs- und Folgekosten sehr hoch gewesen. Letztlich fiel die Entscheidung zum Neubau einstimmig. Und damit für einen Standort, der als großer Vorteil empfunden wird, weil der VEW damit auch mitten in der Stadt als solcher wahrgenommen wird. Viele Kunden wüssten auch jetzt, zehn Jahre nach dem Umzug von der Martin- in die Winkelstraße nicht, wo das Verwaltungsgebäude ist. Als Kosten waren bis jetzt drei Millionen Euro veranschlagt. Die Landesdirektion (LD) hatte mit Blick auf Wirtschaftsplan und Investitionssumme ihr Einverständnis für die Kreditaufnahme signalisiert. „Die Kostenkennwerte und damit die Baupreise sind aktuell ansteigend. Der Bau könnte damit 300 .000 Euro teurer werden“, so Seifert. Auch darüber wurde die LD informiert. Die Tilgung wird in einem Zeitraum von 30 Jahren realisiert.

Und der weitere Zeitplan? Im Februar gehen die Ausschreibungen raus. Für Ende März ist der erste Spatenstich avisiert, der Rohbau soll bis September stehen. Klappt alles, könnte der Umzug im ersten Halbjahr 2017 erfolgen.

Von Kathrin Kabelitz

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