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Delitzsch Ein Teil der Willi-Keller-Siedlung in Döbernitz bleibt weiter dunkel
Region Delitzsch Ein Teil der Willi-Keller-Siedlung in Döbernitz bleibt weiter dunkel
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00:17 29.01.2016
Die Loberbrücke in Döbernitz. Nur auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses steht derzeit eine Straßenlampe  Quelle: Foto: Thomas Steingen
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Döbernitz

 In den vergangenen Jahren wurden in den Delitzscher Ortsteilen immer mal wieder Stimmen laut, die beklagten, dass die Stadt ihre Dörfer vernachlässige. Beim Neujahrsempfang des CDU-Ortsvereins Döbernitz zählte Ortsvorsteher Roland Kirsten (CDU) mit dem Gerätehausneubau und den geplanten neuen Fahrzeug für die Ortswehr Selben-Zschepen, der im Bau befindlichen Strengebachquerung in Selben und der für 2016 angekündigten Erneuerung der Loberbrücke in Döbernitz Investitionen auf, die diese Vorwürfe widerlegen. Dass die Straßenbeleuchtung in einem Teil der Willi-Keller-Siedlung in Döbernitz noch etwas warten müsse, erschien dabei eher als eine Bemerkung am Rande.

Dass sich die Döbernitzer den rund 200 Meter langen Abschnitt der Willi-Keller-Siedlung bis zur Loberbrücke beleuchtet wünschen, darauf hatte Ortschaftsrat Peter Sackewitz (Heimatverein) im vorigen Jahr mehrfach gedrungen. Nicht zuletzt deshalb, weil Kinder die Strecke Willi-Keller-Siedlung, Loberbrücke, Poetenweg als Schulweg nutzen. Die Stadtverwaltung hatte daraufhin mit Blick auf die zu erwartenden Kosten mitgeteilt, dass die Ergänzung der Beleuchtung davon abhängt, ob die notwendigen Mittel im städtischen Haushaltsplan eingestellt werden können. Und die belaufen sich nach einer Kostenschätzung der Stadtwerke um die 16 000 Euro. Zudem teilte die Stadtverwaltung dem Ortschaftsrat mit, dass laut Haushaltskonsolidierungskonzept der Stadt zusätzliche Erweiterungen der Straßenbeleuchtung nicht vorgesehen seien. In diesem Konzept, das bis 2016 ausgelegt ist, hatte der Stadtrat beschlossen, die Ansätze für die Erweiterung der Straßenbeleuchtung im Haushalt ersatzlos zu streichen. Nur im Zusammenhang mit Straßenbauvorhaben sollten solche Leistungen noch umgesetzt werden können.

Nachdem bekannt ist, dass die Stadt 2016 die Loberbrücke in Döbernitz sanieren will, startete Andrea Lienig (Heimatverein) im Stadtrat einen neuen Versuch bezüglich der Straßenbeleuchtung. „In Selben an der Bushaltestelle am Friedhof ist voriges Jahr auch eine zusätzliche Lampe aufgestellt worden“, argumentiert die Döbernitzer Landwirtin. Dort hatten Eltern die Beleuchtung gefordert, weil die Haltestelle, an der die Kinder in den Schulbus steigen, schlecht ausgeleuchtet war. Aus Lienigs Sicht müsse es doch möglich sein, dass im Zuge der Brückensanierung zumindest auf beiden Seiten des Lobers eine Straßenlampe stehe. Vom Poetenweg kommend steht vor der Brücke bereits eine Lampe. Somit müsste nur in der Willi-Keller-Siedlung noch eine aufgestellt werden, sagt die Stadträtin.

Von Thomas Steingen

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