Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 1 ° heiter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Es tut sich was im Ringtheater - doch noch keine Eröffnung

Es tut sich was im Ringtheater - doch noch keine Eröffnung

Im Foyer und in der Bar liegt der neue Fußboden, ein Maler bringt frisches Weiß auf die Wände. Es tut sich was im historischen Delitzscher Ringtheater, das demnächst zur multifunktionalen Veranstaltungsadresse mit Kinobetrieb werden soll.

Voriger Artikel
Mit Aroha wie die Maori zur Fitness
Nächster Artikel
1500 Bleifußverfahren seit Januar

Der Kinosaal: Die Bühne wurde kürzlich neu konstruiert.

Quelle: Kay Würker

Delitzsch. Nach langwierigen Rohbauarbeiten geht es drinnen nun um Schönheit. Passenderweise eröffnete am Freitag gleich nebenan ein Schönheitssalon.

"Rundum schön - Salon am Markt" nennt sich das neue Geschäft in der Nummer 21. Inhaberin Antje Konewka hat sehr auf Rundungen geachtet, als sie sich einrichtete: Ob Waschbecken oder Sitzgelegenheiten - bewusster Verzicht auf Ecken. Die Ladenflächen an der Ecke zur Zscherngasse sind vom Bauherrn erst vor Kurzem fertiggestellt worden. Antje Konewka ergriff die Chance und machte sich als Erstmieter selbstständig. Die 28-jährige staatlich geprüfte Kosmetikerin und Fußpflegerin bietet nun montags bis freitags ab 9.30 Uhr ein umfangreiches Programm an: In den hinteren Räumen gibt es spezielle Bereiche für Fußpflege und Gesichts- behandlungen, angeboten werden auch Maniküre, Haarentfernung und Massagen. Und vorn im Laden entstehen Make-ups. "Auf Wunsch auch spezielle Make-ups für Shootings und Events aller Art."

Möglicherweise kommt ein Teil der Kundschaft künftig gleich von nebenan - aus dem Veranstaltungshaus am Markt 20. Wir berichtet, will Jens Müller, der Betreiber in spe, das Ringtheater mit breitgefächerter Nutzung wiederbeleben. Neben regelmäßigen Kinovorführungen sind auch Theater- oder Kabarettabende sowie größere private Feiern in Aussicht.

Doch anders als im benachbarten Salon ist am Markt 20 noch längst nicht alles rundum schön. Immerhin: Es sind Fortschritte sichtbar. Zum Beispiel auf dem Fußboden: Fliesen in Holzoptik ziehen sich vom Foyer über die Sanitärzone bis in den künftigen Barbereich. Ein Maler weißt gerade die Wände, Elektrik und andere Anschlüsse sind verlegt. "Im Kinosaal haben wir eine Fußbodenheizung installiert. Das ist die effektivste Weise, den großen Raum auszuheizen", sagt Stefanie Gohla vom Bauherrn Immvest Wolf. "In den vergangenen Wochen wurde außerdem die Bühne neu konstruiert. Sie ist jetzt höher und größer, für bessere Sicht." Oben auf den Rang wurden Stufen gezimmert, als Basis fürs Gestühl. Der Zugang zum Vorführraum wurde geschlossen, das Stübchen ist nun vom Nachbarhaus erreichbar. Allerdings ist vieles noch unverkleidet, an der Saaldecke fehlt noch die Schalldämmung. "Der Saalboden erhält PVC-Belag in Parkett-Optik. Und die historische Treppe vom Foyer zum Rang wird noch auf Vordermann gebracht", erklärt Stefanie Gohla. Viel mehr jedoch werde vom Bauherrn nicht vorgerichtet. "Die Ausstattung der Räumlichkeiten ist Sache des Mieters."

Es habe, seit er das Projekt vor fast zwei Jahren übernahm, bauliche Komplikationen und Verzögerungen gegeben, sagt Jens Müller - die beschriebenen Arbeiten hätten lange auf sich warten lassen, andere Projekte seien dem Bauherrn wichtiger gewesen. "Die Bauarbeiten fanden nicht so schnell und nicht in der gewünschten Größenordnung statt. Wir sind nur Mieter und nicht der Bauherr. Hauptgrund, dass noch nicht eröffnet ist, ist der bauliche Verzug", betont Markt-20-Betreiber Müller. Er selbst, räumt er ein, habe aber in den vergangenen Monaten keinen großen Druck beim Bauherrn aufgebaut. "Nun liegt unser Augenmerk wieder mehr auf dem Kino. Es ist viel Bewegung drin. Wir wollen alles lieber in Ruhe machen als einen halbherzigen Schnellschuss hinlegen." Vor gut zwei Wochen war Müller mit einigen Mitstreitern auf einer Filmkunstmesse. Die Angebote, die er vor eineinhalb Jahren hinsichtlich der technischen Ausstattung wie Leinwand und Lautsprecher eingeholt hat, will er nun erneuern lassen. Die genaue Investitionssumme will der Delitzscher nicht nennen. Aufträge auslösen, die Einbauten, schließlich die Erstellung des Veranstaltungsplans und Werbemaßnahmen - das alles brauche noch Zeit. Nächstes Jahr könne das Kino Realität werden, genaue Daten nennt Müller nicht mehr.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.10.2013
Kay Würker/Christine Jacob

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Delitzsch
  • Zeitungsküken 2017 gesucht!

    Es geht in eine neue Runde: Zum elften Mal sucht die Delitzsch-Eilenburger Kreiszeitung das Zeitungsküken. Mit der Aktion steht der Nachwuchs der R... mehr

  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2017
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 13. LVZ-Fahrradfest lädt am 14. Mai 2017 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Alle Infos in unserem Special. mehr

Blättern Sie in der prall gefüllten Veranstaltungsbeilage und entdecken Sie die Termine aus den Städten und Gemeinden. mehr

  • 24 Stunden in der Region

    Firmen und Unternehmen in der Region Leipzig stellen sich vor. mehr

  • TAW - Technische Akademie Wuppertal
    TAW  - Technische Akademie Wuppertal

    Ein Werbespecial der LVZ für die Technische Akademie Wuppertal mit Infos zum breitgefächerten Angebot. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Titanic-Panorama im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr