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Delitzsch Ex-Kurator liebt Kung Fu im Jungbrunnen
Region Delitzsch Ex-Kurator liebt Kung Fu im Jungbrunnen
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15:00 25.10.2016
Enrico Hochmuth in der Mensa der HTWK. Im Hochschulbetrieb fühlt er sich wohl. Quelle: Kay Würker
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Delitzsch

Was macht eigentlich ...?, fragt man sich bei bekannten Leuten, von denen länger nichts zu hören war. Was machen jene, die in Delitzsch Spuren hinterlassen, dann aber Abschied genommen haben? Die LVZ nimmt in loser Folge Kontakt auf. Heute mit Enrico Hochmuth, dem Ex-Kurator des Genossenschaftsmuseums, der sich jetzt in Leipzig ums Rampenlicht kümmert und in der Freizeit Kämpfernaturen fördert.

Er sieht zufrieden aus, inmitten von Studenten in der Mensa der HTWK. „Der Hochschulbetrieb ist ein Jungbrunnen“, sagt der 45-Jährige. „Nicht nur, weil hier viele junge Menschen sind. Es entstehen auch immer wieder neue Ideen und Forschungsprojekte.“ Etwas gestalten und entwickeln, das war schon in Delitzsch Enrico Hochmuths Sache. Er feilte mit Unterstützern an der Öffentlichkeitsarbeit des Schulze-Delitzsch-Hauses, schrieb am Leitbild mit, forcierte die Kooperation mit Uni und HTWK in Leipzig.

Veranstaltungen sind sein Metier

Nun ist er selbst Teil der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur. Als Mitarbeiter im Dekanat der Fakultät Medien. „Wir haben hier viel technisches Knowhow, sind deshalb auf vielen Veranstaltungen präsent“, erzählt Hochmuth aus seinem neuen Alltag. Ob Graduierungsfeier oder städtische Kulturveranstaltung: Die Fakultät Medien mischt mit. Und feiert am 28. Oktober in eigener Sache, wird zehn Jahre alt. Hochmuths derzeit größte Aufgabe ist die Vorbereitung eines neuen Studiengangs. Ab dem Sommersemester 2017 bietet die HTWK Museumspädagogik als Weiterbildenden Master an. „Das ist derzeit einzigartig in Deutschland“, sagt der Museologe nicht ohne Stolz.

Unesco-Entscheidung ist Impulsgeber

In die inhaltliche Gestaltung fließen auch seine Erfahrungen aus Delitzsch ein. Vier Jahre an der Wiege der Genossenschaftsidee. „Wenn die Unesco im November über die Welterbe-Bewerbung entscheidet, wird das dem Genossenschaftswesen Türen öffnen. Ich bin am Überlegen, wie sich das Thema im Bereich Bildung weiter verankern lässt.“

Doch es gibt noch andere Lehren, denen Enrico Hochmuth Bedeutung schenkt. Asiatische vor allem. Der Leipziger ist seit gut 20 Jahren Kung-Fu-Trainer im Hochschulsport. Hinzu kommen Traineraufgaben in diversen Vereinen. Da passt es gut, dass auch seine Lebenspartnerin Gesine Ruge, Kanu-Weltmeisterin 2007, dem Sport gewogen ist. Seit 7. Oktober haben die beiden ein Söhnchen: Tameo. Die asiatische Kultur lässt grüßen.

Von Kay Würker

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