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FC Eilenburg gründet den „Zwölfer-Club“

FC Eilenburg gründet den „Zwölfer-Club“

Der Präsident des FC Eilenburg, Uwe Bergfeld, sprach am Sponsoren-Stammtisch am Donnerstagabend zur aktuellen Situation des Fußball-Vereins. Zudem präsentierte der FCE eine Spendenaktion.

Eilenburg. Krise, Concordia und Einsparpotenzial Jugend - wo steht der FC Eilenburg im 1050. Jahr der Stadt, hatte der Verein seine Einladung zur Diskussionsrunde mit Förderern und Sponsoren überschrieben. Sportlich lässt sich das schnell beantworten: auf Platz drei der Landesliga-Tabelle. Gewinnt der FCE sein letztes Saisonheimspiel am 5. Juni gegen den Tabellenzweiten Kamenz und kann Tabellenführer Chemnitz I nicht siegen, ist der FCE wieder in der Oberliga.

Wirtschaftlich betrachtet wurde es gegensätzlich. Denn Präsident Uwe Bergfeld verkündete voller Stolz, dass der Verein schuldenfrei sei. 400 Mitglieder, ein Kunstrasen- und vier Rasenplätze, elf Nachwuchsmannschaften und hervorragende Bedingungen im Sportzentrum. Absolute wirtschaftliche Solidität gehört zur Vereins-Philosophie. Der Glanz verblasst dennoch allmählich. Sponsoren- und Spendengelder werden weniger, Kosten steigen. Im Stadion bröckelt der Putz, bestehe dringender Handlungsbedarf.

Um Sicherheitsauflagen des Fußballverbandes erfüllen zu können, fehlen 40 000 Euro. „Wir wissen nicht, wo es hingeht und wie lange wir das Stadion noch unterhalten können. Die Oberliga ist darstellbar, aber wir können es nur mit ihnen schaffen", so der Präsident in Richtung Gäste. Eilenburgs Oberbürgermeister Hubertus Wacker (SPD), der zuvor von einem verschuldeten Bund, einem Landkreis kurz vor der Insolvenz und seiner Stadt Eilenburg, die sich von Jahr zu Jahr rettet, sprach, sagte spontan zu, die 40 000 Euro aus der Stadtkasse vorzuschießen. Um das Geld dann von den jährlichen Zuwendungen abzuzweigen. Für Bergfeld sei das nur eine Verschiebung des Problems.

In Anlehnung an Concordia, ohne die Handballer kopieren zu wollen, präsentierte Schatzmeister Steffen Tänzer das Projekt „Zwölfer-Club". Der habe den Zweck, den FC Eilenburg zu fördern. Ziel sei es auch, die Nachwuchsarbeit mit über 300 Kindern und Jugendlichen zu sichern. Der „Zwölfer-Club" wird zur Saison 2010/2011 ins Leben gerufen. Hierbei leisten deren Mitglieder einen jährlichen Spendenbetrag in Höhe von mindestens dem Betrag, der dem Bestehen des Vereines der Bezugswurzeln, des FC 1912 Eilenburg, in Jahren entspricht. Der Erstbetrag für die Saison 2010/2011 beträgt mindestens 98 Euro und steigt dann von Saison zu Saison um jeweils einen Euro.

Frank Pfütze

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